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RADIO REEPERBAHN Hamburg informiert: Im DFB-Pokal steht am Dienstag ein echtes Spitzenduell an, wenn Werder Bremen bei Borussia Dortmund gastiert. Die Bremer gelten derzeit als die Mannschaft der Stunde, doch ausgerechnet ihr wichtigster Spieler könnte in dieser entscheidenden Partie fehlen. Für Fans hier in Hamburg und ganz Deutschland verspricht dies höchste Spannung.
Werder Bremen reist mit breiter Brust nach Dortmund. Die Grün-Weißen haben einen starken Saisonstart hingelegt und sind seit sechs Spielen in der Liga ungeschlagen, was ihnen einen soliden sechsten Tabellenplatz mit zwölf Punkten beschert hat. Ihre einzige Niederlage außerhalb eines Pflichtspiels war eine deutliche 0:7-Testspielpleite gegen Twente in der Länderspielpause, die den guten Gesamteindruck jedoch kaum trübt. Zuletzt gelang den Bremern ein hart umkämpfter 3:2-Auswärtssieg gegen Mainz in der Bundesliga, nachdem sie in der ersten Pokalrunde souverän mit 3:0 gegen Lüneburg gewonnen hatten.
Die Sorge um den „wichtigsten Mann“ der Bremer gilt Niclas Füllkrug, der mit acht Toren die Torschützenliste der Bundesliga anführt und zuletzt einen Doppelpack per Elfmeter gegen Mainz erzielte. Allerdings deutete Cheftrainer Daniel Thioune aufgrund der hohen Belastung in der englischen Woche Rotationen an, um das Verletzungsrisiko für Spieler wie Füllkrug und Mitchell Weiser zu minimieren. Zudem plagen Werder weitere Personalsorgen: Olivier Deman hat Sehnenprobleme, Niklas Stark und Justin Njinmah fallen mit muskulären Problemen bzw. Trainingsrückstand aus. Auch Jens Stage, Felix Agu, Keke Topp, Salim Musah, Skelly Alvero und Moussa Ndiaye stehen aufgrund verschiedener Verletzungen nicht zur Verfügung. Selbst die Torhüterposition zwischen Karl Hein und Alexander Schlager ist noch nicht endgültig entschieden.
Auf der anderen Seite will Borussia Dortmund im Signal Iduna Park den Schwung aus zuletzt zwei Siegen in Champions League und Bundesliga mitnehmen. Die Borussen haben dabei noch eine Rechnung offen, denn vor zwei Wochen trennten sich beide Teams in der Liga mit einem 2:2, wobei Füllkrug in letzter Minute den Ausgleich für Werder erzielte. BVB-Trainer Niko Kovac muss im Pokal auf Konstantinos Karetsas verzichten und Ramy Bensebaini ist weiterhin gesperrt.
Das DFB-Pokal-Duell am Dienstagabend um 20:45 Uhr im Dortmunder Signal Iduna Park verspricht somit höchste Brisanz. Historisch gesehen hat Werder Bremen in den letzten drei Pokalbegegnungen gegen den BVB die Oberhand behalten, insgesamt steht die Bilanz im DFB-Pokal bei jeweils vier Siegen aus acht Spielen. Werder will erneut zum Dortmunder Pokalschreck werden, doch die angeschlagene Personalsituation könnte diese ambitionierte Aufgabe noch erschweren.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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