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Acht Tore, kein Sieger: Die Hamburgerinnen und der 1. FC Union Berlin (FCU) lieferten sich am Sonntag im Volksparkstadion ein spektakuläres Duell. Im Rahmen des 8. Spieltags der Google Pixel Frauen-Bundesliga trennten sich die HSV-Frauen und die „Eisernen Ladies“ aus der Hauptstadt mit einem packenden 4:4 (2:1) vor 3836 begeisterten Zuschauern in Hamburg.
Die Partie war ein echtes Torspektakel mit ständigen Wendungen. Die HSV-Frauen gingen durch Svea Stoldt in der 10. Minute und Camilla Linberg in der 15. Minute früh mit 2:0 in Führung. Doch die Gäste aus Berlin zeigten sich kämpferisch und verkürzten kurz vor der Pause durch Lia Kamber in der 45.+2 Minute. Nach dem Seitenwechsel stellte Svea Stoldt per Foulelfmeter in der 49. Minute den alten Abstand wieder her und erzielte damit ihren zweiten Treffer des Tages. Doch die Freude währte nicht lange: Nele Bauereisen in der 50. Minute und Jill Janssens in der 67. Minute glichen für den FCU erneut aus. Es war Svea Stoldt, die mit ihrem dritten Tor – ebenfalls per Foulelfmeter in der 72. Minute – die Hamburgerinnen ein drittes Mal in Führung brachte, bevor Dina Orschmann in der 85. Minute den späten Ausgleich zum Endstand von 4:4 für Union Berlin markierte.
Für die HSV-Frauen bedeutet das Unentschieden, dass sie in der laufenden Saison im heimischen Volksparkstadion weiterhin ungeschlagen sind und damit einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegszone halten. Alle bisherigen sechs Zähler sammelten die Rothosen vor heimischem Publikum. HSV-Cheftrainer Rodolfo Cardoso äußerte sich nach dem ereignisreichen Spiel zwiegespalten: Während er vor der Partie einen Punkt gegen den starken Gegner unterschrieben hätte, sei das Ergebnis angesichts des Spielverlaufs, in dem „deutlich mehr drin“ gewesen sei, dennoch ärgerlich. Er lobte den Einsatz seiner Spielerinnen, musste aber auch die Qualität des Gegners anerkennen.
Die Frauen vom 1. FC Union Berlin, die zuvor in vier Pflichtspielen ungeschlagen waren, mussten sich erstmals wieder mit einem Remis zufriedengeben. Das hochklassige Duell sorgte für beste Werbung für den Frauenfußball in Hamburg und Deutschland. Für beide Teams gibt es jedoch keine lange Verschnaufpause: Schon am kommenden Samstag, den 31. Oktober 2026, kommt es im Achtelfinale des DFB-Pokals zu einer Neuauflage dieses spannenden Kräftemessens. Anstoß ist erneut im Volksparkstadion in Hamburg um 13 Uhr. Auch wir von RADIO REEPERBAHN werden dieses erneute Duell der beiden Teams mit großem Interesse verfolgen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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