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Am Montag, den 26. Oktober 2026, fand die mit Spannung erwartete 70. Ballon d’Or-Verleihung im historischen London Palladium Theatre statt und schrieb damit Geschichte, da die prestigeträchtige Veranstaltung zum ersten Mal außerhalb Frankreichs organisiert wurde. Im Mittelpunkt des Abends standen die Triumphe von Bayerns Starstürmer Harry Kane, der seinen ersten Ballon d’Or gewann, und Alexia Putellas, die bei den Frauen einen Rekord einstellte. Die Zeremonie, die anlässlich des 70. Jahrestags des ersten Preisträgers Sir Stanley Matthews abgehalten wurde, war auch von einer bemerkenswerten spanischen Dominanz geprägt, die sich über mehrere Kategorien erstreckte und das globale Fußballgeschehen prägte.
Für Harry Kane war es ein wahrhaft goldener Moment. Der englische Kapitän wurde zum ersten englischen Spieler seit Michael Owen im Jahr 2001, der diese begehrte Auszeichnung entgegennehmen durfte. Sein Triumph war das Ergebnis einer außergewöhnlichen Saison 2025/2026, in der er für den FC Bayern München und die englische Nationalmannschaft insgesamt 73 Tore erzielte und 8 Vorlagen gab. Allein für seinen Verein traf Kane in 51 Pflichtspielen 61 Mal, darunter 36 Tore in der Bundesliga, ein historischer Hattrick im DFB-Pokalfinale und 14 Treffer in der Champions League. Zudem sicherte er sich mit den Bayern das Double aus Meisterschaft und Pokal und wurde als bester Torschütze Europas mit der Gerd Müller Trophäe ausgezeichnet.
Bei den Frauen stellte die spanische Mittelfeldspielerin Alexia Putellas einen beeindruckenden Rekord ein, indem sie den Ballon d’Or Féminin zum dritten Mal gewann. Sie teilt sich diesen Rekord nun mit ihrer spanischen Teamkollegin Aitana Bonmati, die die Auszeichnung von 2023 bis 2025 erhielt, während Putellas bereits 2021 und 2022 erfolgreich war. Ihre erneute Auszeichnung ist besonders bemerkenswert, da sie eine glorreiche Rückkehr nach einer schweren Kreuzbandverletzung im Jahr 2022 markiert. In der Saison 2025/2026 führte sie den FC Barcelona zu einem historischen Quadrupel, darunter den Champions-League-Titel, und glänzte mit 21 Toren und 13 Vorlagen, bevor sie im Juli 2026 zu den London City Lionesses wechselte.
Der Abend war jedoch mehr als nur die Würdigung zweier Ausnahmespieler, denn er unterstrich die überwältigende Dominanz des spanischen Fußballs. Neben Putellas‘ Sieg blieben die Frauen-Ballon d’Or-Auszeichnungen nun schon im sechsten Jahr in Folge in spanischer Hand. Doch die spanische Einflussnahme reichte weiter: Lamine Yamal gewann die Kopa Trophy als bester U21-Spieler der Männer zum dritten Mal in Folge, und Vicky López erhielt die Kopa Trophy der Frauen zum zweiten Mal. Auch die Yashin Trophäen für die besten Torhüter gingen an Unai Simón und Cata Coll, während Luis de la Fuente und Pere Romeu als beste Trainer der Männer und Frauen ausgezeichnet wurden. Als Krönung wurde der FC Barcelona Femení nach einer weiteren trophäenreichen Saison zum Frauen-Verein des Jahres gekürt, was die spanische Vorherrschaft über die wichtigsten Kategorien hinweg eindrucksvoll unterstrich. Für uns bei RADIO REEPERBAHN Hamburg ist es faszinierend zu sehen, wie sich solche globalen Ereignisse entwickeln und die Fußballwelt jedes Jahr aufs Neue begeistern.
Symbolbild – Foto: https://kaboompics.com/ / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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