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USA und Iran bestätigen dreistündiges Treffen in New York

today23. September 2026 2

Hintergrund
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Vertreter des Iran und der USA haben sich am Rande der UN-Vollversammlung in New York erstmals seit Monaten wieder persönlich getroffen. US-Präsident Donald Trump bezeichnete das dreistündige Gespräch am 22. September 2026 als „sehr gut“ und stellte ein Abkommen zur Beendigung des Irankrieges nach den Midterm-Wahlen in Aussicht. Das Treffen, welches von Pakistan und Katar vermittelt wurde, fand zwischen US-Unterhändler Steve Witkoff, Trumps Schwiegersohn Jared Kushner und dem iranischen Außenminister Abbas Araghtschi statt, wie die „New York Times“ unter Berufung auf iranische Beamte berichtete. Die direkten Gespräche waren die ersten seit Juni, als vorherige Verhandlungen in der Schweiz scheiterten.

Die Begegnung erfolgte inmitten eines seit Februar 2026 andauernden „Irankrieges“, der von den USA und Israel initiiert wurde und die Dynamik im Nahen Osten erheblich verändert hat. Der Konflikt eskalierte, nachdem der Iran mit Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Botschaften, Militäranlagen und Ölinfrastruktur, einschließlich Schiffen in der Straße von Hormus, reagiert hatte. Seitdem haben der Iran die Straße von Hormus und die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz die Meerenge Bab al-Mandab kontrolliert, was die Energieexporte erheblich beeinträchtigt. Zugleich verhängten die USA eine Seeblockade gegen iranische Häfen.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung am Vortag eine weitreichende Entscheidung in Aussicht gestellt: Ein Abkommen, das dem Iran wirtschaftliche Stärke zurückgeben könnte, oder die „Vernichtung der Islamischen Republik“. Er verteidigte die US-Angriffe als Maßnahme gegen Irans Atomwaffenentwicklung und forderte weiteren internationalen Druck. Während dieser Rede verließ die iranische Delegation aus Protest den Plenarsaal.

Die iranische Staatsführung bekräftigte laut Medienberichten, dass eine Wiedereröffnung der Straße von Hormus an Bedingungen geknüpft sei, darunter die sofortige Aufhebung der amerikanischen Seeblockade. Die Spannungen in der Region bleiben hoch, mit anhaltenden Angriffen der Huthi-Miliz auf Saudi-Arabien und Befürchtungen vor einer weiteren Eskalation. Die Europäische Zentralbank (EZB) bereitet sich angesichts der durch den Konflikt gestiegenen Energiepreise auf einen langwierigen Konflikt im Nahen Osten vor.

Präsident Trump äußerte sich optimistisch, dass ein Abkommen unmittelbar nach den US-Zwischenwahlen im November zustande kommen werde. Er führte aus, dass der Iran abwarte, wie die Wahlen ausgehen würden, und es für Teheran nach den Wahlen keinen Sinn ergäbe, kein Abkommen zu schließen. Diese Haltung spiegelt eine Gemengelage aus diplomatischen Bemühungen und weiterhin verhärteten Fronten wider, wobei die weitere Entwicklung stark von den politischen Entscheidungen nach den anstehenden US-Wahlen abhängen dürfte.

Symbolbild – Foto: August de Richelieu / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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