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Slowakischer Premier Fico warnt vor Krieg mit Russland und kritisiert NATO-Kurs

today22. September 2026 1

Hintergrund
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Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat international mit seinen warnenden Äußerungen vor einem möglichen Krieg mit Russland und seiner Infragestellung von NATO-Kampfeinsätzen für Aufsehen gesorgt. Fico vertritt die Ansicht, dass die Strategie, Russland durch den Krieg in der Ukraine zu zersetzen, gescheitert sei, und dass dies einige westliche Politiker zu der Überzeugung führe, ein direkter Konflikt zwischen der NATO und Russland sei nun unausweichlich. Er warnte, Europa stehe einem umfassenden kontinentalen Krieg näher als je zuvor in der modernen Geschichte.

Im Zentrum seiner Kritik steht die NATO-Solidarität, insbesondere Artikel 5 des Nordatlantikvertrages. Fico hat deutlich gemacht, dass die Slowakei im Falle eines direkten Konflikts zwischen der NATO und Russland keine Truppen entsenden werde, auch nicht unter Berufung auf Artikel 5. Er argumentiert, dass Artikel 5 keine einheitliche Reaktion jedes NATO-Mitglieds vorschreibt und den Ländern verschiedene Möglichkeiten biete, Solidarität zu zeigen. Solange er Premierminister sei, werde er der Teilnahme slowakischer Truppen an „jeglichem Militärabenteuer, das von irgendjemandem innerhalb der NATO provoziert wird“, nicht zustimmen.

Ficos Aussagen haben insbesondere im benachbarten Tschechien heftige Reaktionen hervorgerufen. Der tschechische Präsident Petr Pavel, ein ehemaliger NATO-General, bezeichnete Ficos Bemerkungen als „äußerst ernst“ und warnte davor, dass eine solche Haltung das Verständnis von „Solidarität“ untergrabe. Pavel betonte, dass Länder nicht den Schutz der NATO erwarten können, wenn sie gleichzeitig nicht bereit sind, anderen Mitgliedern im Angriffsfall beizustehen. Fico konterte daraufhin in den sozialen Medien, er respektiere Pavels Wunsch, als ehemaliger NATO-General „kämpfen zu wollen“, er selbst ziehe jedoch den Frieden vor.

Die Slowakei unter Ficos Führung wird als „Kreml-freundlich“ beschrieben, und Fico gilt als der einzige EU-Staatschef, der enge Beziehungen zu Wladimir Putin pflegt. Seine Regierung stellte nach Amtsantritt die militärische Hilfe für die Ukraine ein und kritisierte wiederholt den Ansatz der EU im Krieg Russlands gegen die Ukraine. Fico sprach sich zudem konsequent gegen eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus, da diese einen direkten Weg zu einem Dritten Weltkrieg darstellen würde. Er äußerte auch, dass die Ukraine einen „großen Fehler“ begangen habe, indem sie im April 2022 kein Friedensabkommen unterzeichnet und stattdessen dem „russofeindlichen“ Westen gefolgt sei.

Neben den sicherheitspolitischen Bedenken kritisierte Fico auch, dass erhöhte Militärausgaben primär Rüstungsunternehmen zugutekommen könnten. Er deutete an, dass die zunehmend militärische Rhetorik des Westens von Problemen wie Energiepreisen und Migration ablenken solle. Fico wirft „Kriegsfalken“ innerhalb der NATO vor, einen direkten Konflikt mit Russland provozieren zu wollen.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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