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Berliner Grüne Jugend spricht sich für Linke-Bündnis aus

today22. September 2026 2

Hintergrund
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Die Grüne Jugend in Berlin hat sich nach dem Wahlerfolg der Linkspartei bei der Abgeordnetenhauswahl am 20. September 2026 klar für eine Koalition mit der Linkspartei und der SPD ausgesprochen. Die Linkspartei ging aus der Wahl zur stärksten Kraft in Berlin hervor und erzielte mit 25,7 Prozent der Stimmen einen deutlichen Sieg. Der Bundessprecher der Grünen Jugend, Luis Bobga, riet explizit davon ab, ein Bündnis mit der CDU einzugehen, da diese Partei die größten Verluste hinnehmen musste.

Nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis erreichte die Linkspartei 25,7 Prozent der Stimmen, gefolgt von der CDU mit 18,8 Prozent, die damit die zweitstärkste Kraft wurde. Die AfD erreichte 16,3 Prozent, während die Grünen auf 14,3 Prozent und die SPD auf ein historisches Tief von 12,1 Prozent fielen. Die Wahlbeteiligung lag bei 74,2 Prozent und damit deutlich höher als bei der letzten Wahl. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) verpasste mit 4,7 Prozent knapp den Einzug ins Abgeordnetenhaus, ebenso wie die FDP mit 2,5 Prozent.

Im neu gewählten Abgeordnetenhaus mit insgesamt 158 Sitzen ergibt sich folgende Verteilung: Die Linke erhält 47 Sitze, die CDU 34 Sitze, die AfD 29 Sitze, die Grünen 26 Sitze und die SPD 22 Sitze. Für eine Mehrheit wären 80 Sitze notwendig. Ein angestrebtes Linksbündnis aus Linken, Grünen und SPD käme auf zusammen 95 Sitze und würde damit eine klare parlamentarische Mehrheit bilden. Die Spitzenkandidatin der Linken, Elif Eralp, äußerte bereits ihren Anspruch, die erste Regierende Bürgermeisterin Berlins aus den Reihen der Linken und die erste mit Migrationshintergrund zu werden.

Bundessprecher Luis Bobga von der Grünen Jugend betonte, dass die CDU in Berlin die stärksten Verluste erlitten habe und dies auch zu Recht geschehen sei. Er argumentierte, dass ein Bündnis aus CDU, SPD und Grünen einen „massiven kognitiven Spagat“ erfordern würde. Bobga erinnerte daran, dass der grüne Spitzenkandidat Werner Graf bereits vor der Wahl seine Präferenz für ein linkes Bündnis deutlich gemacht hatte. Er forderte die Linkspartei und die SPD auf, die im Wahlkampf aufgebauten „roten Linien“ aufzulösen, um den Wählerstimmen gerecht zu werden.

Angesichts der Wahlergebnisse, die keine Zweierkoalition ohne die AfD mehrheitsfähig machen, wird Berlin voraussichtlich ein Dreierbündnis benötigen. Die Linkspartei hat bereits ihre Absicht bekundet, mit den Grünen und der SPD über die Bildung einer Koalition zu verhandeln. Ein solches rot-rot-grünes Bündnis scheint die präferierte Option der Grünen Jugend zu sein, um die zukünftige Regierung der Hauptstadt zu bilden.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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