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Großbritannien unterstützt saudisches Militär im Kampf gegen Huthi-Milizen

today22. September 2026 1

Hintergrund
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Großbritannien verstärkt seine Unterstützung für das saudische Militär im Kampf gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Milizen im Jemen. Die britische Luftwaffe wird saudische Flugzeuge bei sogenannten „defensiven“ Einsätzen im Roten Meer mit Luftbetankung versorgen, um die militärischen Operationen des Königreichs zu stärken. Diese Maßnahme wurde von Premierminister Andy Burnham angekündigt und erfolgt auf offizielle Anfrage Saudi-Arabiens, wobei der defensive Rahmen des Einsatzes ausdrücklich betont wird, um Angriffe auf die Huthi nicht zu unterstützen.

Die Entscheidung Großbritanniens kommt inmitten einer erheblichen Eskalation der Huthi-Angriffe, die den internationalen Schiffsverkehr im Roten Meer massiv stören. Die Miliz hat in den letzten Wochen strategisch wichtige Inseln und weite Teile der jemenitischen Küste am Roten Meer unter ihre Kontrolle gebracht, darunter die entscheidende Meerenge Bab al-Mandab, die den Golf von Aden mit dem Roten Meer verbindet und als Tor zum Suezkanal dient. Seit Juli 2026 hatten die Huthi eine Blockade der Schifffahrt für Saudi-Arabien angekündigt und in der Folge mehrere Schiffe angegriffen und zur Kursänderung gezwungen, wobei auch ein saudischer Öltanker beschossen wurde.

Die anhaltenden Angriffe der Huthi-Miliz stellen eine ernsthafte Bedrohung für den Welthandel und die globalen Energierouten dar. Die Meerenge Bab al-Mandab, durch die ein erheblicher Anteil des weltweiten Seehandels und Öltransports verläuft, ist durch die Präsenz der Huthi-Miliz direkt gefährdet, was bereits zu einer Störung internationaler Lieferketten und Befürchtungen vor steigendem Kostendruck geführt hat. Neben der Bedrohung der Seewege haben die Huthi auch direkte Angriffe auf saudisches Territorium mit Raketen und Drohnen durchgeführt, die Militärbasen, Ölinfrastrukturen und Zivilisten zum Ziel hatten.

Der Jemen-Konflikt, der seit 2015 wütet, hat sich zu einer der gravierendsten humanitären Krisen weltweit entwickelt. Die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpfen gegen die international anerkannte jemenitische Regierung, die von einer von Saudi-Arabien geführten Koalition unterstützt wird. Saudi-Arabien hat seine Luftangriffe gegen Huthi-Stellungen im Jemen als „entschlossene Vergeltung“ intensiviert und zudem ein Militärbündnis mit 14 Ländern zum Schutz der Schifffahrt im Roten Meer gegründet. Die britische Unterstützung zielt darauf ab, die von den Huthi ausgehende Gefahr für die Seewege und die regionale Stabilität einzudämmen.

Symbolbild – Foto: Emma Benitez / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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