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Jürgen Klopp wird aller Voraussicht nach neuer Bundestrainer der deutschen Fußballnationalmannschaft. Auch wenn eine offizielle Vertragsunterschrift noch aussteht, haben sich der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und Klopp nach übereinstimmenden Medienberichten sowie eigenen Aussagen des Erfolgscoachs auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Parallel dazu bestätigte Per Mertesacker, Weltmeister von 2014, Verhandlungen mit dem DFB über eine wichtige Rolle innerhalb des Verbandes. Der DFB befindet sich somit inmitten tiefgreifender Umstrukturierungen, um den deutschen Fußball nach jüngsten Rückschlägen neu auszurichten.
Die Personalie Jürgen Klopp gilt als weitgehend geklärt. Der 59-Jährige hat demnach eine Einigung mit seinem bisherigen Arbeitgeber Red Bull erzielt, die ihn vorzeitig aus seinem eigentlich bis 2029 laufenden Vertrag als „Global Head of Soccer“ entlässt. Überraschend dabei ist, dass Red Bull auf jegliche Forderungen oder eine Ablösesumme verzichtet und Klopp auch nicht als Markenbotschafter behalten wird, um potenzielle Interessenkonflikte zu vermeiden. Klopp selbst äußerte sich im Vorfeld des WM-Finals bei MagentaTV optimistisch, dass „alles in die richtige Richtung“ gehe. Eine offizielle Vorstellung als Bundestrainer, mit einem Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030, wird dem Vernehmen nach für Ende dieser Woche erwartet. DFB-Präsident Bernd Neuendorf und DFB-Vizepräsident Hans-Joachim Watzke hatten bereits in New York intensive Gespräche mit Klopp geführt, bei denen eine Verständigung über wesentliche Eckpunkte eines potenziellen Vertrages erzielt wurde.
Per Mertesacker bestätigte die Gespräche mit dem DFB in einem Interview im ZDF kurz vor dem WM-Finale. Dabei könnte der ehemalige Innenverteidiger eine zentrale Position übernehmen, genauer gesagt die Nachfolge des zum Jahresende 2026 ausscheidenden DFB-Geschäftsführers Andreas Rettig. Mertesacker erklärte, dass der Kontakt zum DFB „nie abgerissen“ sei und „in der letzten Woche nochmal ein bisschen Dynamik reingekommen“ sei. Er betonte jedoch, dass die Priorität zunächst bei der Verpflichtung von Jürgen Klopp liege und man danach über seine Person sprechen werde. Der 41-Jährige bringt als langjähriger Leiter der Nachwuchsakademie des FC Arsenal einschlägige Erfahrung in der Talententwicklung mit.
Die angehenden Personalentscheidungen um Jürgen Klopp und Per Mertesacker markieren einen klaren Schnitt und einen Neuanfang für den Deutschen Fußball-Bund. Nach dem Rücktritt von Julian Nagelsmann als Bundestrainer infolge des enttäuschenden WM-Ausscheidens sollen diese Veränderungen die Nationalmannschaft und den gesamten Verband auf einen zukunftsfähigen Kurs bringen. Die Besetzung der Position des Bundestrainers mit Klopp sowie die potenzielle Rolle Mertesackers in der DFB-Führung sollen eine umfassende Neuausrichtung vorantreiben.
Die Entwicklungen werden mit Spannung erwartet, da sie maßgeblich die strategische und sportliche Ausrichtung des deutschen Fußballs für die kommenden Jahre prägen könnten. Mit der Kombination aus Klopps internationaler Trainererfahrung und Mertesackers Expertise in der Verbandsarbeit und Nachwuchsförderung erhofft sich der DFB, wieder zu alter Stärke zurückzufinden und die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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