Hamburg Update

Dom-Besucher hängen in Karussell fest

today4. September 2026 2

Hintergrund
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Auf dem Hamburger Dom kam es kürzlich zu einem dramatischen Zwischenfall, der zahlreiche Besucher in Atem hielt. Das Riesen-Kettenkarussell „Nordic Tower“ blieb in etwa 25 bis 30 Metern Höhe stehen, wodurch 23 Fahrgäste für rund drei Stunden in der Luft gefangen waren. Das Ereignis löste einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei aus und sorgte für bangende Stunden auf dem Volksfest.

Der Alarm wurde am späten Dienstagabend ausgelöst, woraufhin ein Großaufgebot an Rettungskräften zum Dom eilte. Neben der Berufsfeuerwehr waren auch speziell ausgebildete Höhenretter vor Ort, um die eingeschlossenen Personen zu erreichen. Mit Drehleitern näherten sich die Einsatzkräfte den Fahrgästen, versorgten sie mit Decken gegen die aufkommende Kälte und versuchten, durch persönliche Gespräche die Anspannung zu lindern.

Die Rettungsaktion gestaltete sich aufgrund der Höhe und der technischen Gegebenheiten komplex. Während Höhenretter gemeinsam mit dem Betreiber direkt am rund 80 Meter hohen Turm arbeiteten, um den Defekt zu beheben, berichteten einige Fahrgäste von einem „lauten Knacken“ kurz vor dem Stillstand. Schließlich gelang es, die blockierte Plattform mithilfe von Kettenzügen anzuheben und die Bremse zu lösen, sodass das Karussell kontrolliert abgesenkt werden konnte. Andere Berichte sprachen davon, dass der „Nordic Tower“ im Notfallmodus heruntergefahren wurde. Kurz nach Mitternacht konnten alle Passagiere sicher den Boden erreichen.

Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall keine Personen körperlich verletzt. Notärzte untersuchten alle Betroffenen vor Ort, die zwar sichtlich unter den Strapazen standen, aber unverletzt blieben. Am Folgetag blieb der „Nordic Tower“ zunächst geschlossen, um vom TÜV überprüft zu werden. Der Betreiber erklärte, dass eine Sicherheitseinrichtung ausgelöst hatte und kein technischer Defekt vorlag. Nach erfolgreicher Freigabe durch den TÜV konnte das Fahrgeschäft noch am Mittwochnachmittag seinen Betrieb wieder aufnehmen.

Der Vorfall, der sich auf einem der größten transportablen Hochkettenkarussells Deutschlands ereignete, fand während des Hamburger Sommerdoms statt, der bis zum 30. August geöffnet war. Die ereignisreichen Stunden in luftiger Höhe werden den 23 Fahrgästen sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.

Symbolbild – Foto: Melike / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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