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Kunstszene: Erste Hamburg Art Week eröffnet

today4. September 2026 1

Hintergrund
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Die Hansestadt Hamburg feiert dieser Tage eine wegweisende Premiere: Unter dem Motto „Crossing Currents“ wurde die erste Hamburg Art Week feierlich eröffnet. Diese neue, stadtweite Plattform für zeitgenössische Kunst hat es sich zum Ziel gesetzt, die facettenreiche Kunstszene der Metropole besser zu vernetzen und sie sowohl dem lokalen als auch einem internationalen Publikum näherzubringen. Mit einem umfangreichen Programm aus Führungen, Workshops und vielfältigen Rahmenveranstaltungen verwandelt sich Hamburg bis zum 6. September 2026 in einen Brennpunkt der Kunst.

Die „Hamburg Art Week“ agiert als Brückenbauer zwischen Kunst und Publikum, etablierten Institutionen und experimentellen Orten sowie der lokalen und globalen Kunstszene. Eine zentrale Säule des Festivals bilden sechs kuratierte Kunst-Routen, die unter dem Namen „Currents“ die Stadt durchziehen. Diese Routen verbinden eine Vielzahl von Ausstellungsorten mit unterschiedlichsten Kunstschauen und Positionen und lassen die aktuellen Strömungen der zeitgenössischen Kunst zusammenfließen. Neben den Hauptrouten ergänzen sogenannte „Side Currents“ das Programm mit weiteren Galerien, Sammlungen, Ateliers und Projekträumen, wodurch die Kunstwoche weit über die direkten Routen hinauswirkt.

An der Gründungsausgabe der Hamburg Art Week beteiligen sich insgesamt rund 100 Kunstorte, darunter 18 Museen und Kunstinstitutionen, über 44 Galerien, 42 Off-Spaces, unabhängige Initiativen und diverse Kunstsammlungen. Das Programm ist breit gefächert und umfasst neben Ausstellungen und Sonderausstellungen auch Performances, Talks und Happenings. Ein besonderes Highlight sind die „Walk & Talk“-Rundgänge, bei denen Interessierte am 4. und 5. September an 24 kostenlosen, etwa zweistündigen Führungen durch Galerien in verschiedenen Stadtteilen teilnehmen können.

Darüber hinaus bietet die Art Week spezielle Formate wie das Performance-Programm „Pulse“ sowie die Diskursformate „Current Affairs“ und Abendveranstaltungen unter dem Titel „Undercurrents“. Ein „add art Special“ ermöglicht zudem den Zugang zu den Kunstsammlungen dreier Unternehmen – der Buss Gruppe, LOHMANN konzept und sitegeist, wobei letztere eine der größten Street-Art-Sammlungen Norddeutschlands beherbergt. Ein öffentlicher Talk am Sonntag, dem 6. September, um 12 Uhr in der Galerie Commeter widmet sich der Frage „Wozu braucht man noch Galerien? – Künstler:innen, Markt, Vermittlung: Warum Galerien mehr sind als Verkaufsräume“.

Die „Hamburg Art Week“ wird von der Behörde für Kultur und Medien Hamburg sowie von der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS, der Michael Otto Stiftung und M.M. Warburg & CO gefördert. Sie repräsentiert einen wichtigen Schritt zur Stärkung der Hamburger Kunstszene und soll durch die Vernetzung der Akteure und die Schaffung einer gemeinsamen Plattform das große Potenzial der Stadt als Standort für zeitgenössische Kunst sichtbar machen und ihre Anziehungskraft für nationale und internationale Kunstliebhaber erhöhen.

Symbolbild – Foto: Greta Hoffman / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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