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Die Hamburger Elbphilharmonie, die den Beginn ihrer zehnten Saison begeht, feiert am 11. Januar 2027 ihr zehnjähriges Bestehen. Was einst als umstrittenes Projekt begann, hat sich in dieser Zeit zu einem international gefeierten Kulturmagneten entwickelt und zieht Künstler sowie Publikum aus aller Welt an. Die offizielle Eröffnung des imposanten Konzerthauses mit seiner markanten Glasfassade fand am 11. Januar 2017 statt und markierte einen bedeutenden Tag in der Geschichte Hamburgs.
In den vergangenen zehn Jahren hat sich die Elbphilharmonie zu einer echten Erfolgsgeschichte entwickelt. Bis zum Jubiläum im Januar 2027 werden rund 7,4 Millionen Menschen etwa 6.400 bis 6.600 Konzerte und Veranstaltungen im Haus besucht haben. Die öffentliche Aussichtsplattform, die Plaza, die 37 Meter über dem Boden liegt, verzeichnete sogar über 29,5 Millionen Besucher. Allein im Jahr 2026 zog die Plaza über 3 Millionen Gäste an. Die Auslastung im Großen Saal liegt konstant bei beeindruckenden 96 bis 97,5 Prozent, und die jährlichen Besuche klassischer Konzerte in Hamburg haben sich seit der Eröffnung verdreifacht.
Der Erfolg ist nicht nur quantitativer Natur: Die Elbphilharmonie bietet ein bewusst breit angelegtes musikalisches Profil, das von Klassik über Jazz und außereuropäische Musiktraditionen bis hin zu Pop, Elektronik und zeitgenössischer Musik reicht. Das Engagement für neue Werke wird durch 130 Uraufführungen in den letzten zehn Jahren unterstrichen. Während zwei Drittel der Besucher aus dem Großraum Hamburg stammen, kommt ein Drittel aus der ganzen Welt. Erfreulich ist auch, dass der Anteil der unter Dreißigjährigen, die das Konzerthaus besuchen, dank vergünstigter Last-Minute-Tickets nahezu verdoppelt werden konnte.
Die Jubiläumssaison 2026/27, die bereits im September begonnen hat, feiert das zehnjährige Bestehen mit einem besonders hochkarätigen Programm. Der Fokus liegt unter anderem auf dem 250. Geburtstag der USA, was sieben führende US-Orchester mit insgesamt 13 Konzerten nach Hamburg bringt. Weitere Höhepunkte sind das „Reflektor“-Festival der Musikerin und Komponistin Rhiannon Giddens, das die globalen Wurzeln der amerikanischen Musikkultur beleuchtet, sowie die dritte Ausgabe des Festivals „Elbphilharmonie Visions“ für zeitgenössische Orchestermusik. Zudem wird das Beethoven-Jahr 2027 mit Zyklen von Igor Levit, Lang Lang und dem Quatuor Ébène umfassend zelebriert. Die Choreografin Sasha Waltz gestaltet ebenfalls einen mehrtägigen „Reflektor“. Eröffnet wurde die Jubiläumssaison mit Stücken von Johannes Brahms und Dmitri Schostakowitsch, dargeboten vom Pianisten Alexandre Kantorow und dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dessen Konzert auch per Livestream übertragen wurde.
Die Elbphilharmonie hat sich nicht nur musikalisch, sondern auch architektonisch als Wahrzeichen Hamburgs etabliert und die Wahrnehmung der Stadt als Kulturmetropole nachhaltig verändert. Sie ist zu einem Konzerthaus geworden, das die Menschen in Hamburg und Besucher aus aller Welt gleichermaßen begeistert. Heute, so Generalintendant Christoph Lieben-Seutter, habe die Elbphilharmonie im Hamburger Stadtparlament keine politischen Feinde mehr, was ihren festen Platz in der Kulturlandschaft der Hansestadt unterstreicht.
Symbolbild – Foto: Siegfried Poepperl / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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