Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
RADIO REEPERBAHN Dance Die Dance Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Das Golfemirat Kuwait hat am frühen Morgen des 3. September 2026 erneut iranische Angriffe auf sein Staatsgebiet gemeldet, wobei die Luftabwehr zur Abwehr von Raketen und Drohnen im Einsatz war. Iran begründet die Attacken als eine Antwort auf „Amerikas Verbrechen“ und richtet sie gegen US-Militärstützpunkte in Kuwait, was eine weitere Eskalation im Nahen Osten bedeutet. Die kuwaitische Armee bestätigte, dass die im Land gehörten Explosionen auf die Abwehr feindlicher Angriffe durch Luftverteidigungssysteme zurückzuführen sind. Berichten zufolge wurden die US Ali Al Salem Air Base und ein von einem US-Kommandanten genutzter Wohnkomplex getroffen, wobei von Rauch am Standort die Rede war, auch wenn weder die USA noch Kuwait direkte Treffer oder Opfer bei den US-Streitkräften bestätigt haben. Die Feuerwehr Kuwaits löschte zudem einen Brand in einem Wohnkomplex, der von einer Drohne getroffen wurde.
Iran hat seine Vergeltungsschläge im gesamten Nahen Osten ausgeweitet und richtet diese auch gegen US-Ziele in Bahrain, Jordanien, im Irak (insbesondere in der Region Kurdistan) und potenziell auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Das iranische Militärkommando erklärte, sein Ziel sei es, die US-Streitkräfte aus dem weitreichenden Netz von Militärstützpunkten zu vertreiben, die sie seit Jahrzehnten in der gesamten Region unterhalten. Iran warnte dabei, jedes Land, das mit der „aggressiven amerikanischen Armee“ zusammenarbeitet, müsse die „gefährlichen Konsequenzen“ akzeptieren. Diese jüngste Welle iranischer Angriffe folgt auf umfassende US-Bombardierungen iranischer Ziele in dieser Woche. Das US-Militär gab an, dabei Luftabwehrsysteme, Radarsysteme, maritime Anlagen, Minenlegefähigkeiten und Kommunikationsstandorte angegriffen zu haben.
Die iranische Begründung für „Amerikas Verbrechen“ geht auf jüngste US-Angriffe zurück, die nach Angaben iranischer Beamter eine Hochzeitsfeier im Südiran getroffen haben. Dabei sollen mindestens vier Menschen, darunter ein Kind, getötet und Dutzende verletzt worden sein. Der iranische Rote Halbmond meldete insgesamt 18 Tote und 108 Verletzte in der jüngsten Welle der US-Angriffe. Der Sprecher des iranischen Außenministeriums bezeichnete den Angriff als „Kriegsverbrechen“. US-Beamte, darunter der Sprecher des Zentralkommandos Tim Hawkins, erklärten hingegen, das US-Militär ziele „niemals auf Zivilisten“, anders als die iranischen Revolutionsgarden (IRGC), und man sei sich der Berichte bewusst.
Kuwait beherbergt mehrere wichtige US-Militärinstallationen, darunter die Ali Al Salem Air Base, die Ahmad al-Jaber Air Base, Camp Arifjan und Camp Buehring. Diese Stützpunkte sind entscheidend für die Operationen des US Army Central Command und erleichtern die Bewegung von Truppen im Einsatzgebiet. Die fortgesetzten Angriffe unterstreichen die Verwundbarkeit der vorgeschobenen US-Stützpunkte in der Golfregion. Der Luftangriff ereignet sich inmitten erhöhter militärischer Feindseligkeiten in der gesamten Golfregion, wo die Vereinigten Staaten und Iran seit Februar wechselseitig Angriffe austauschen. Dieser Konflikt hat die globalen Energieversorgungsketten gestört und Bedenken hinsichtlich der regionalen Stabilität aufgeworfen. Ägypten und Peru haben die iranischen Angriffe verurteilt. Peru hat sogar die diplomatischen Beziehungen abgebrochen und Teheran vorgeworfen, Konflikte im Nahen Osten zu eskalieren und Atominspektionen zu behindern.
Symbolbild – Foto: Aseem Borkar / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG
Beitrags-Kommentare (0)