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Hamburgs Bundesliga-Handballer des HC Hamburg konnten im ersten Heimspiel gegen Stuttgart nur einen Punkt holen. Damit bleibt das Team zum Saisonstart noch sieglos. Die Hamburger mussten sich in der Barclays Arena vor 3.546 Zuschauern mit einem 34:34 (12:14) gegen den TVB Stuttgart zufriedengeben. Bereits im Auftaktspiel der 62. Handball-Bundesliga-Saison kassierte der HC Hamburg eine Niederlage mit 26:30 gegen den Aufsteiger HBW Balingen-Weilstetten.
Trotz des verpassten Sieges wertete Kapitän Elias Kofler den Punktgewinn gegen Stuttgart als einen „gewonnenen Punkt“, da die Mannschaft eine deutliche Steigerung gegenüber der Leistung in Balingen zeigte und mit Leidenschaft kämpfte. Das Team von Trainer Torsten Jansen drehte nach einem Rückstand in der zweiten Halbzeit auf, führte zwischenzeitlich sogar mit 34:32, konnte den Vorsprung jedoch nicht über die Zeit bringen. Stuttgarts Kasper Thorsen Lien sicherte den Gästen 75 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer.
Die Partie gegen den TVB Stuttgart war von einer hohen Intensität geprägt. Nicolaj Jørgensen war mit zehn Treffern bester Werfer für den HC Hamburg und zeigte sich auch in der hektischen Schlussphase präsent. Oliver Norlyk steuerte sieben Tore bei und wurde mit einem Handball Performance Index von 90 zum auffälligsten Akteur des Abends. Auf Seiten der Stuttgarter zeichneten sich Kai Häfner mit acht Toren und Mohamed Amine Darmoul, ebenfalls mit acht Treffern, aus. Beide Trainer, Misha Kaufmann und Toto Jansen, waren sich nach dem Spiel einig, dass das Unentschieden ein gerechtes Ergebnis darstellte.
Der Verein ist mit großen Ambitionen in die Spielzeit 2026/2027 gestartet, die unter dem neuen Namen HC Hamburg und einer neuen Führung firmiert. Geschäftsführer Markus Rejek, Sportchef Jogi Bitter und der neue Präsident Niklas Weller bilden das Führungstrio, das den Club wirtschaftlich stabilisieren und „aus eigener Kraft erwachsen werden“ lassen möchte. Die Saison 2026/2027 der Handball-Bundesliga, die offiziell am 27. August 2026 begann und bis zum 6. Juni 2027 läuft, umfasst insgesamt 18 Mannschaften, die um die Deutsche Meisterschaft kämpfen.
Symbolbild – Foto: Mohamed Ayman Marso / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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