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Bei einem Techno-Rave im schweizerischen Aarau kam es in der Nacht zum Sonntag, den 30. August 2026, zu einer tödlichen Schussattacke. Eine 22-jährige Italienerin verlor dabei ihr Leben, und fünf weitere Personen wurden verletzt. Unter den Verletzten befindet sich auch eine deutsche Frau. Die Schweizer Behörden haben umfassende Ermittlungen eingeleitet und suchen landesweit nach der oder den Täterschaft(en).
Die Tragödie ereignete sich gegen 2:30 Uhr bis 3:00 Uhr morgens auf dem Gelände der Pferderennbahn, wo der „Aarauer Rave“ stattfand und die Veranstalter rund 3500 Besucher erwartet hatten. Das Todesopfer, eine 22-jährige Italienerin, erlag ihren Verletzungen noch vor Ort. Sie hatte ihren Wohnsitz in der Schweiz, und Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sprach den Angehörigen ihr tiefstes Beileid aus. Die fünf weiteren Verletzten – vier Männer und eine Frau im Alter zwischen 24 und 27 Jahren – erlitten leichte bis schwere Verletzungen und werden in Krankenhäusern behandelt. Auch sie sind alle in der Schweiz wohnhaft. Augenzeugen berichteten von mehreren Knallgeräuschen, die viele zunächst für Böller oder Feuerwerk hielten, bevor Rufe laut wurden, man solle in Deckung gehen.
Die Kantonspolizei Aargau hat die Fahndung nach der unbekannten Täterschaft intensiviert und ist mit einem Großaufgebot sowie Spezialkräften im Einsatz. Die Ermittler gehen von Spuren mindestens zweier unterschiedlicher Waffentypen aus, darunter 9-Millimeter- und AK-74-Kaliber. Obwohl die Behörden in alle Richtungen ermitteln, halten sie die Hypothese eines Terrorakts angesichts des späten Zeitpunkts der Tat, als die meisten Besucher das Gelände bereits verlassen hatten, für weniger wahrscheinlich und ziehen eher eine persönliche Auseinandersetzung in Betracht. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Täterschaft nicht mehr im Raum Aarau aufhält und keine unmittelbare Gefahr mehr für die Bevölkerung darstellt.
Zur Unterstützung der Ermittlungen bittet die Polizei Zeugen, die Fotos oder Videos des Vorfalls gemacht haben, diese den Behörden zur Verfügung zu stellen. Zudem wurde eine Info-Linie für Angehörige und Augenzeugen eingerichtet. Auch die deutsche Polizei, namentlich das Polizeipräsidium Freiburg, ist an allgemeinen Fahndungsmaßnahmen beteiligt. Der Veranstaltungsort, die Pferderennbahn des Aargauischen Rennvereins, wurde in den vergangenen Jahren regelmäßig für Raves vermietet, und es hatte zuvor keine sicherheitsrelevanten Zwischenfälle gegeben.
Symbolbild – Foto: Daniel Nouri / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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