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Russland hat die Ukraine in der Nacht erneut massiv angegriffen, wobei nach Angaben des ukrainischen Präsidenten Selenskyj mindestens zwölf Menschen getötet wurden. Der neue Schultag begann für viele Kinder inmitten dieser anhaltenden Angriffe, zwischen Luftalarm und zerstörten Gebäuden. Die jüngsten Attacken trafen vor allem die Hauptstadt Kiew und ihre Umgebung.
Wie Behörden mitteilten, starben acht Menschen in Kiew selbst, während drei weitere in umliegenden Orten ums Leben kamen. Unter den Todesopfern befand sich auch ein indischer Staatsbürger, wie Präsident Wolodymyr Selenskyj bestätigte. Ein russischer Raketenangriff auf ein Eisenbahndepot in der ukrainischen Hauptstadt forderte nach offiziellen Angaben sieben Menschenleben. Zuvor hatten Raketen- und Drohnenangriffe bereits drei Menschen in der Stadt Boryspil getötet und ein mehrstöckiges Wohnhaus beschädigt. Auch Odessa, Charkiw, Saporischschja, Cherson und weitere Städte seien Ziel der Angriffe gewesen, so Selenskyj.
Die russischen Streitkräfte setzten Raketen und Drohnen ein, wobei der Gouverneur des Gebiets Kiew, Tymur Tkatschenko, den Angreifern vorwarf, gezielt zivile Infrastruktur und Wohngebäude ins Visier zu nehmen. Ein 16-stöckiges Wohnhaus in Kiew geriet nach einem Drohneneinschlag in Brand. Die wiederkehrenden Alarme legen den Verkehr und das Wirtschaftsleben in Kiew teilweise lahm, da Geschäfte schließen und die U-Bahn den Betrieb über die Dnipro-Brücken einstellt, was regelmäßig zu Verkehrschaos führt.
Besonders betroffen sind die Kinder des Landes, für die der Schulbeginn in diesem Jahr erneut von Angst und Unsicherheit geprägt ist. Viele Kinder dürften in der Nacht vor dem ersten Schultag nicht durchgeschlafen haben, da vielerorts Luftalarm herrschte. Das Bundesentwicklungsministerium hob hervor, dass ukrainische Kinder besonders unter dem brutalen Angriff Russlands leiden und zu viele ihre Tage in Luftschutzbunkern statt in der Schule verbringen müssen, was sich auch auf ihre seelische Verfassung auswirkt. Angesichts der anhaltenden Bedrohung kündigte die Kiewer Stadtverwaltung an, verstärkt auf Online-Unterricht für Schulkinder setzen zu wollen. UNICEF berichtet, dass seit der Eskalation des Krieges mehr als 1.780 Bildungseinrichtungen beschädigt oder zerstört wurden und viele Schulen ohne Schutzräume geschlossen bleiben oder online unterrichten.
Präsident Selenskyj betonte, dass Russland seine Angriffe stets so plane, um größtmögliche Zerstörung im Leben der Menschen anzurichten. Er erneuerte den Appell an die internationale Gemeinschaft, die Lieferungen von Flugabwehrsystemen in diesem Herbst aufzustocken. Gleichzeitig kündigte er als Reaktion auf die russischen Attacken neue ukrainische Langstreckenangriffe an und führte Gespräche mit Partnern zur Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten und zur Sicherstellung zusätzlicher Energieressourcen für den kommenden Winter. Die EU-Verteidigungsminister befassen sich heute auf einem informellen Treffen in Irland mit dem Krieg in der Ukraine, während die UN-Generalversammlung eine Debatte über die Situation in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine abhält.
Symbolbild – Foto: Алесь Усцінаў / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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