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Die Hamburger Proette Esther Henseleit hat bei den British Open der Golferinnen einen herausragenden zweiten Platz belegt. Sie unterlag der Japanerin Shiho Kuwaki nach einem hauchdünnen und dramatischen Stechen. Das Turnier, offiziell als AIG Women’s Open 2026 bekannt, wurde vom 30. Juli bis zum 2. August im renommierten Royal Lytham & St Annes Golf Club in Lancashire, England, ausgetragen und endete am Sonntag.
Henseleit lieferte eine beeindruckende Leistung ab, um das Stechen überhaupt erst zu erzwingen. Auf dem 18. und letzten Loch der regulären Spielzeit lochte die 27-jährige Deutsche einen spektakulären 40-Fuß-Birdie-Putt, der sie mit der damals schon im Clubhaus wartenden Shiho Kuwaki gleichzog. Beide Spielerinnen beendeten die vier Runden mit einem Gesamtergebnis von fünf unter Par, 279 Schlägen.
Das darauf folgende Sudden-Death-Playoff wurde über zwei zusätzliche Löcher ausgetragen und fand auf dem 18. Loch statt. Auf dem zweiten Extraloch ereilte Henseleit jedoch ein unglücklicher Rückschlag: Ihr Abschlag prallte von einem Zuschauer ab und landete in einem Gorse-Busch. Obwohl sie den Ball erfolgreich zurück ins Spiel bringen konnte, gelang es ihr nicht, das Par zu retten, was ihr einen Bogey einbrachte. Kuwaki nutzte diese Chance und sicherte sich mit einem Par den Sieg und ihren ersten Major-Titel.
Nach dem dramatischen Finale zeigte sich Henseleit trotz der Enttäuschung gefasst. „Ich bin sehr zufrieden damit, wie ich mir heute die Chance auf den Sieg erarbeitet und wie ich mit mir selbst umgegangen bin. Ich hatte einfach etwas Pech am zweiten Playoff-Loch“, kommentierte die Hamburger Proette. „Ich habe wirklich hart gekämpft, aber ich denke, es sollte heute einfach nicht sein.“ Auch Kuwaki, die 23-jährige Siegerin, äußerte ihre Freude und Ungläubigkeit über ihren Triumph, der zugleich Japans zweiter aufeinanderfolgender Sieg bei den Women’s British Open ist.
Die AIG Women’s Open 2026 markierte die 50. Austragung des Turniers und das 26. Mal, dass es als Major Championship auf der LPGA Tour zählte. Mit einem Rekordpreisgeld von 10 Millionen US-Dollar, von dem 1,5 Millionen US-Dollar an die Siegerin gingen, unterstreicht das Event seine Bedeutung als eines der prestigeträchtigsten Turniere im Damengolfkalender.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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