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Lüneburger SK hofft im Millerntorstadion auf Sensation gegen Werder. Die Amateurkicker holten im Landespokal-Finale einen 0:3-Rückstand auf. Am Samstag soll Bremen im DFB-Pokal die Mentalität des LSK zu spüren bekommen.
Der Lüneburger SK Hansa, ein Team aus der Oberliga, empfängt am Samstag, den 22. August 2026, um 15:30 Uhr den Bundesligisten SV Werder Bremen zur ersten Runde des DFB-Pokals. Das mit Spannung erwartete Duell findet nicht in Lüneburg, sondern im Hamburger Millerntor-Stadion statt und verspricht eine packende Atmosphäre. Für den LSK ist es eine große Chance, gegen den Favoriten aus der Bundesliga eine Sensation zu schaffen.
Die Teilnahme am DFB-Pokal verdankt der LSK Hansa einem bemerkenswerten Erfolg im Krombacher Niedersachsenpokal. In einem spektakulären Finale gegen den TuS Bersenbrück lagen die Lüneburger bereits mit 0:3 zur Halbzeit zurück. Doch mit beeindruckender Moral kämpften sie sich zurück ins Spiel und glichen zum 3:3 aus. Die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen, das der LSK mit 10:9 für sich entscheiden konnte und damit erstmals den Niedersachsenpokal gewann. Diese mentale Stärke wollen die Amateurkicker nun auch gegen Werder Bremen zeigen.
Für den Lüneburger SK Hansa ist die Begegnung mit Werder Bremen das größte Spiel der Vereinsgeschichte. Die Wahl des Millerntor-Stadions in Hamburg, der Heimspielstätte des FC St. Pauli, ist den Anforderungen des Deutschen Fußball-Bundes geschuldet, da die eigene Anlage in Lüneburg die Voraussetzungen für ein solches Pokalspiel nicht erfüllt. Man rechnet mit einer großen Kulisse von rund 30.000 Zuschauern, die eine einzigartige Atmosphäre schaffen werden. Für viele Fußballfreunde aus der Region ist es zudem eine seltene Gelegenheit, die legendäre Stimmung im Millerntor-Stadion zu erleben. Es ist der erste DFB-Pokal-Auftritt des LSK seit neun Jahren.
Auf Seiten von Werder Bremen, die nach einer schwierigen Vorsaison unter „echtem Druck“ stehen und knapp dem Abstieg entgingen, ist die erste Pokalrunde der offizielle Pflichtspielauftakt der Saison. Cheftrainer Daniel Thioune hat die Mannschaft nach einer chaotischen letzten Spielzeit stabilisiert und will der Favoritenrolle souverän gerecht werden. Obwohl Werder mit Neuzugang Niclas Füllkrug planen kann, fehlen mehrere Spieler verletzungsbedingt, darunter Stammtorhüter Karl Hein, Mitchell Weiser und Niklas Stark. Thioune betonte, dass man den LSK nicht unterschätzen werde und die Lüneburger zwei Spiele detailliert analysiert habe, um Überraschungen auszuschließen. Er erwartet die Unterstützung von „20.000 Bremer“ Fans, die ihre Mannschaft ins Millerntor-Stadion begleiten werden.
Symbolbild – Foto: Omar Ramadan / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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