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Verteidiger Coulibaly wechselt von Werder Bremen nach Straßburg

today21. August 2026 3

Hintergrund
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Der 19-jährige Verteidiger Karim Coulibaly hat den Fußball-Bundesligisten Werder Bremen nach nur einer Bundesliga-Saison verlassen und wechselt mit sofortiger Wirkung zum französischen Erstligisten Racing Straßburg. Der Transfer des jungen Talents bringt Werder Bremen Medienberichten zufolge eine Ablösesumme von rund 20 Millionen Euro ein und macht ihn damit zum zweitteuersten Verkauf in der Geschichte des Vereins, nur übertroffen von Diego im Jahr 2009. Bei den Elsässern hat Coulibaly einen Vertrag bis 2031 unterschrieben und wird dort sein bisheriges Gehalt nahezu verdreifachen.

Geschäftsführer Clemens Fritz äußerte sich zu dem Wechsel mit Blick auf die „wirtschaftliche Verantwortung“ Werders. Er betonte, dass der Abschied sportlich schwerfalle, man aber durch das lukrative Angebot dieser Verantwortung nachkomme. Dies unterstreicht die finanzielle Notwendigkeit des Transfers für die Grün-Weißen, die ursprünglich sogar auf eine doppelt so hohe Ablöse gehofft hatten. Ein angestrebter Beraterwechsel Coulibalys kurz vor Öffnung des Transferfensters hatte den Prozess jedoch ins Stocken gebracht und Werder letztlich dazu bewogen, das Straßburger Angebot anzunehmen, um dringend benötigte liquide Mittel zu erhalten. Überraschenderweise beinhaltet der Deal keine Bonuszahlungen, Werder sicherte sich lediglich eine Weiterverkaufsbeteiligung von zehn Prozent.

Coulibaly kam erst 2024 vom Hamburger SV in die U19 der Bremer und etablierte sich innerhalb kürzester Zeit bei den Profis. Er feierte im August 2025 sein Bundesliga-Debüt und erzielte bereits eine Woche später in seinem ersten Heimspiel gegen Bayer Leverkusen sein erstes Bundesliga-Tor. Insgesamt absolvierte der gebürtige Oldenburger 27 Einsätze für den SVW und entwickelte sich laut Clemens Fritz zu einem Stammspieler in der Bundesliga. Coulibaly selbst zeigte sich dankbar für seine Zeit an der Weser und erklärte, Werder Bremen werde immer ein besonderer Teil seiner Geschichte und seines Lebens bleiben.

Der Wechsel nach Straßburg hat auch eine pikante Nebenkomponente: Da es sich um einen Auslandstransfer handelt, muss Werder Bremen gemäß FIFA-Regularien einen Solidaritätsbeitrag von 400.000 Euro an Coulibalys ehemaligen Klub, den Hamburger SV, abführen. Für Straßburg könnte der Transfer zudem strategische Bedeutung haben, da er im Hinblick auf eine mögliche zukünftige Verbindung zum FC Chelsea gesehen wird. Für Werder bedeutet der Verkauf trotz des sportlichen Verlusts eine wichtige Einnahmequelle, um weiterhin handlungsfähig auf dem Transfermarkt zu bleiben.

Symbolbild – Foto: Omar Ramadan / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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