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Schlagzeile: Marc Kosicke mit mehr Einfluss beim DFB.
Text: Auf Betreiben von Jürgen Klopp wird dessen langjähriger Berater Marc Kosicke künftig beim DFB massiven Einfluss haben.
Jürgen Klopps langjähriger Vertrauter und Berater Marc Kosicke wird künftig eine Schlüsselrolle im Deutschen Fußball-Bund (DFB) einnehmen. Auf Betreiben des neuen Bundestrainers wird Kosicke als „Co-Trainer für Strategie, Entwicklung und Innovation“ Teil des Teams um die Nationalmannschaft. Diese neu geschaffene und maßgeschneiderte Position unterstreicht Klopps Anspruch, weitreichende Veränderungen im Verband herbeizuführen. Obwohl er nicht direkt als DFB-Mitarbeiter angestellt sein wird, sondern als externer Berater fungiert, wurde betont, dass Klopp und Kosicke „nur im Paket zu haben“ waren.
Die enge Zusammenarbeit zwischen Jürgen Klopp und Marc Kosicke reicht rund zwei Jahrzehnte zurück, bis ins Jahr 2005. Kosicke gilt als Klopps Schattenmann, ein wichtiger Stratege im Hintergrund und sogar als der „Erfinder“ der Rolle des modernen Trainerberaters. Klopp selbst betonte bei seiner Vorstellung als Bundestrainer, dass er Kosicke an seiner Seite braucht, um „jeden Stein umzudrehen“ und nicht nur auf dem Platz, sondern auch in den Strukturen des Verbandes umfassende Neuerungen anzustoßen.
Kosickes Aufgabenfeld geht weit über die üblichen Trainerpflichten hinaus. Er soll sich um alle organisatorischen Dinge für das gesamte Trainerteam kümmern und Einfluss auf Bereiche wie Kommunikation, Sponsoren und Marketing nehmen. Mit dieser Besetzung signalisiert der DFB eine ganzheitliche Herangehensweise an die Neuaufstellung des deutschen Fußballs, bei der strategische Ausrichtung und innovative Ansätze im Vordergrund stehen. Um sich vollumfänglich dieser Aufgabe widmen zu können, hat Kosicke seine Tätigkeit als Geschäftsführer seiner Agentur Projekt Five beendet und wird keine weiteren Trainer mehr beraten.
Für Marc Kosicke ist der DFB indes kein unbekanntes Terrain. Bereits 2007 gründete er gemeinsam mit dem damaligen Teammanager Oliver Bierhoff die Agentur „Projekt B“, die später zu Project Five wurde. Über Jahre hinweg beriet er Bierhoff während dessen Zeit beim Nationalteam und bewies dabei schon früh sein Verhandlungsgeschick, beispielsweise indem er durchsetzte, dass Nationalspieler mit Nike-Verträgen ihre Schuhe tragen durften, obwohl der DFB noch an Adidas gebunden war. Auch die Formulierung des bekannten „Mia san mia“-Mottos des FC Bayern München wird Kosicke zugeschrieben.
Die Berufung von Marc Kosicke in diese zentrale Position unterstreicht die Entschlossenheit von Jürgen Klopp und dem DFB, einen umfassenden Neuanfang zu gestalten. Klopps Wunschkandidat wird mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet, um die Nationalmannschaft und den Verband strategisch neu auszurichten und für die Herausforderungen der kommenden Jahre zu rüsten. Kosickes Präsenz in der ersten Reihe bei Klopps offizieller Vorstellung, direkt neben Sportdirektor Rudi Völler und DFB-Generalsekretär Holger Blask, galt als deutliches Symbol für den hohen Stellenwert seiner künftigen Rolle.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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