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Prozessauftakt wegen Kindesmissbrauchs in Hamburg

today10. August 2026 3

Hintergrund
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In Hamburg hat am Montag der Prozess gegen einen 47-jährigen Mann vor dem Landgericht begonnen. Ihm wird vorgeworfen, seine damals vierjährige Tochter sexuell missbraucht zu haben. Die mutmaßlichen Taten sollen sich in der gemeinsamen Familienwohnung in Hamburg-Harburg ereignet haben.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Beschuldigten konkret vor, am 5. August 2024 seine Tochter zu sexuellen Handlungen an ihm gebracht zu haben. Dabei soll er die Taten mit seinem Mobiltelefon fotografiert und mehrere Aufnahmen angefertigt haben. Darüber hinaus soll der Mann zwischen August 2024 und Oktober 2025 in insgesamt sieben Fällen kinderpornografische Aufnahmen des Mädchens hergestellt haben.

Bei den Ermittlungen entdeckten die Beamten auf dem Mobiltelefon des Angeklagten nicht nur die mutmaßlich selbst produzierten Aufnahmen, sondern auch weitere Videos. Diese sollen zeigen, wie andere Kinder von Erwachsenen schwer sexuell missbraucht werden. Die Anklagepunkte umfassen daher sexuellen Missbrauch von Kindern und Schutzbefohlenen sowie das Herstellen und den Besitz kinderpornografischer Inhalte.

In Deutschland gelten sexuelle Handlungen mit Personen unter 14 Jahren als sexueller Missbrauch von Kindern und sind ausnahmslos strafbar, da Kinder in diesem Alter als nicht einwilligungsfähig erachtet werden. Der schwere sexuelle Missbrauch von Kindern nach § 176c des Strafgesetzbuches (StGB) wird als Verbrechen eingestuft und sieht eine Mindestfreiheitsstrafe von zwei Jahren vor. Das Höchstmaß der zeitigen Freiheitsstrafe beträgt in solchen Fällen fünfzehn Jahre. Auch das Herstellen und der Besitz kinderpornografischer Schriften sind mit hohen Strafen belegt.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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