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DFB-Pokal: Schalke 04 müht sich über die Verlängerung beim Halleschen FC in die 2

today25. August 2026

Hintergrund
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Der Bundesliga-Aufsteiger FC Schalke 04 hat sich in der ersten Runde des DFB-Pokals in einem echten Kraftakt gegen den Regionalligisten Hallescher FC durchgesetzt und die zweite Runde erreicht. Nach hart umkämpften 90 Minuten, in denen es 2:2 stand, entschieden die Königsblauen die Partie erst in der Verlängerung mit einem 5:2-Sieg für sich. Dies war ein mühevoller Auftakt in den Pokalwettbewerb für die Gelsenkirchener, die sich beim Viertligisten unerwartet schwer taten.

Vor 14.000 Zuschauern im ERDGAS Sportpark ging der Hallesche FC überraschend in Führung, als Vin Kastull kurz vor der Halbzeit in der 45. Minute nach einer Ecke traf. Schalke zeigte sich in der zweiten Hälfte verbessert und glich durch Dejan Ljubicic in der 62. Minute aus. Die Führung für Schalke erzielte Routinier Edin Dzeko per Foulelfmeter in der 81. Minute, doch Halle bewies „unglaubliche Moral“ und Niclas Stierlin erzwang in der 91. Minute ebenfalls nach einer Ecke die Verlängerung. Dort machten Moussa Sylla (98. Minute), Junior Adamu (105.+1 Minute) und Dzeko mit seinem zweiten Treffer in der 117. Minute den deutlichen Sieg perfekt. Halle musste die Schlussphase der Verlängerung sogar in Unterzahl bestreiten, da Vin Kastull verletzt vom Feld musste und das Wechselkontingent erschöpft war. Schalkes Robin Gosens bezeichnete die Partie als „richtig schwierige“ und „ordentliche Herausforderung“.

Auch andere Bundesligisten taten sich in ihren Erstrundenpartien schwer. Der VfL Wolfsburg, im Vorjahr noch Absteiger, entging beim Regionalligisten VSG Altglienicke nur knapp einer Blamage und gewann erst im Elfmeterschießen mit 6:5, nachdem es nach 120 Minuten 3:3 gestanden hatte. Die „Wölfe“ lagen dabei dreimal in Rückstand, konnten aber dank eines Doppelpacks des eingewechselten Kapitäns Maximilian Arnold und eines späten Treffers von Hauke Wahl in der 117. Minute jeweils ausgleichen. Im Elfmeterschießen parierte Torhüter Jakub Zielinski zwei Schüsse, bevor Kilian Fischer den entscheidenden Versuch verwandelte.

Der 1. FC Köln mühte sich ebenfalls zum Weiterkommen und besiegte den Drittligisten Würzburger Kickers mit 2:1. Die Domstädter gerieten in der 18. Minute durch David Abrangao in Rückstand. Matchwinner für Köln war Isak Johannesson, der mit einem Doppelpack in der 62. und 77. Minute die Partie drehte. Überschattet wurde die Begegnung durch einen Protest der Kölner Fans, die Tennisbälle auf das Spielfeld warfen, um ihren Unmut über die unbeliebte Ansetzung des Spiels an einem Montag kundzutun. Rufe wie „Sch*** DFB“ und „Ihr macht unseren Sport kaputt“ waren zu hören.

Trotz dieser strapaziösen Auftritte einiger Top-Teams haben sich bisher alle 16 angetretenen Bundesligisten für die zweite Runde des DFB-Pokals qualifiziert. Die Partien des FC Bayern München und von Borussia Dortmund stehen in der kommenden Woche noch aus. Die erste Runde ist traditionell für Überraschungen bekannt, doch die Favoriten konnten sich letztlich behaupten, wenngleich oft erst mit großer Mühe. Die Auslosung für die zweite Runde, in der dann auch der Videoassistent zum Einsatz kommt und es keine Setzliste mehr gibt, findet am 5. September statt.

Symbolbild – Foto: Iman Taufik / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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