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RADIO REEPERBAHN Hamburg präsentiert: Spanien im WM-Halbfinale nach dramatischem Sieg über Belgien
Spanien hat sich gestern Abend in einem packenden Viertelfinale der FIFA WM 2026 gegen Belgien durchgesetzt und den Einzug ins Halbfinale perfekt gemacht. Die „Furia Roja“ gewann die Partie in Los Angeles mit 2:1 (1:1), wobei Joker Mikel Merino erneut zum Matchwinner avancierte und Spanien in der 88. Minute auf die Siegerstraße brachte. Damit trifft Spanien im Halbfinale auf Frankreich, das im Viertelfinale Marokko mit 2:0 besiegte. Für Spanien ist es die erste Halbfinalteilnahme seit dem Titelgewinn 2010.
Auf belgischer Seite sorgten massive Verletzungsprobleme und ein Torhüter-Drama für das vorzeitige WM-Aus. Bereits vor dem Anpfiff musste Kapitän Youri Tielemans passen, der sich beim Aufwärmen verletzt hatte und durch Hans Vanaken ersetzt wurde. Mitte der zweiten Halbzeit folgte der nächste Schock: Torwartlegende Thibaut Courtois musste in der 71. Minute unter Tränen mit einer Oberschenkelverletzung ausgewechselt werden. Trotz Schmerzen und dem Wunsch, weiterzuspielen, entschied sich der Trainer für seine Auswechslung. Courtois hatte zuvor noch gute Chancen der Spanier vereitelt.
Sein Vertreter, Senne Lammens von Manchester United, der in seinem ersten WM-Spiel und erst seinem dritten A-Länderspiel eingesetzt wurde, unterlief dann in der entscheidenden Phase ein folgenschwerer Patzer. Nach einem Weitschuss von Pau Cubarsí ließ Lammens den Ball nach vorne abprallen, was Mikel Merino eiskalt zum Siegtreffer nutzte. Der eingewechselte Merino bewies wie schon im Achtelfinale gegen Portugal, als er in der 91. Minute traf, seine Rolle als „Super-Joker“ Spaniens.
Ein weiterer bemerkenswerter Fakt des Abends war das Ende der WM-Rekordserie von Spaniens Keeper Unai Simón. Nach 649 Minuten ohne Gegentreffer bei Weltmeisterschaften musste er in der 41. Minute den Ausgleichstreffer durch Charles De Ketelaere hinnehmen. Simón hatte den vorherigen Rekord des Italieners Walter Zenga aus dem Jahr 1990 mit 517 Minuten übertroffen. Trotz des Gegentores zeigte Simón eine souveräne Leistung, die entscheidend zum knappen Sieg der Spanier beitrug.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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