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Ein mutmaßlicher Sabotageakt auf einem Flydubai-Flug von Dubai nach Tel Aviv hat internationale Besorgnis ausgelöst. Am 30. September 2026 soll der Co-Pilot Hammam al-Hammami an Bord des Fluges FZ1073 versucht haben, die Maschine gezielt zum Absturz zu bringen, indem er den Kapitän Smit Machchhar mit einer im Cockpit befindlichen Bord-Axt angriff. Das Flugzeug verlor dabei dramatisch an Höhe, etwa 16.625 Fuß (rund 5.200 Meter) in weniger als einer Minute, während es über Saudi-Arabien flog. Der schwer verletzte Kapitän konnte trotz seiner Verletzungen die Cockpit-Tür öffnen, was Passagieren und Besatzungsmitgliedern, darunter auch dienstfreien Piloten, ermöglichte, einzugreifen und den Co-Piloten zu überwältigen. Augenzeugen berichteten, das Cockpit sei zeitweise unbesetzt gewesen.
Die Hintergründe des 29-jährigen Co-Piloten, eines omanischen Staatsbürgers, werfen ernste Fragen auf. Wie unser Sender, RADIO REEPERBAHN Hamburg, erfahren hat, wurde Hammam al-Hammami zuvor bereits von Oman Air, seiner ehemaligen Fluggesellschaft, aufgrund von Bedenken hinsichtlich extremistischer Ansichten und des Besitzes extremistischen Materials im Jahr 2024 vom Flugdienst ausgeschlossen und in eine Verwaltungsposition versetzt. Trotz dieser Vorgeschichte wurde er etwa acht Monate vor dem Vorfall von Flydubai eingestellt. Er hatte 2023 an einer britischen Universität einen Abschluss in Luftfahrtmanagement erworben.
Der dramatische Vorfall führte zu einer Notlandung in Tabuk, Saudi-Arabien, wo die meisten der über 170 Passagiere israelische Staatsbürger waren. Israelische Regierungsvertreter, darunter Premierminister Benjamin Netanjahu, bezeichnen den Vorfall als „Terroranschlag“ und lobten die „Helden“ an Bord, die eine „Tragödie wie 9/11“ verhindert hätten. Der Generalstaatsanwalt der Vereinigten Arabischen Emirate, Hamad Saif Al Shamsi, bestätigte ebenfalls, dass die Ermittlungen ergeben hätten, dass der Co-Pilot versucht habe, einen Terroranschlag zu verüben. Erste Berichte, die auf Befragungen des Co-Piloten zurückgehen, deuten darauf hin, dass es seine Absicht war, das Flugzeug gezielt in Israel zum Absturz zu bringen.
Die Ermittlungen zu diesem schwerwiegenden Zwischenfall werden von Behörden in den VAE, Israel und Saudi-Arabien gemeinsam geführt. Dabei wird auch untersucht, ob Hammam al-Hammami nach dem Angriff auf den Kapitän versucht haben könnte, die Treibstoffzufuhr der Triebwerke zu unterbrechen oder das Flugzeug nach Deaktivierung des Autopiloten in einen Sturzflug in der saudischen Wüste zu lenken. Während die VAE und Israel den Vorfall als Terrorakt einstufen und Netanjahu von einer „islamistisch-radikalen Indoktrination“ des Co-Piloten sprach, gab ein israelischer Beamter gegenüber CNN an, dass die bisherigen Ermittlungen keine bekannte Verbindung zwischen dem Verdächtigen und einer Gruppe oder Regierung ergeben hätten, was auf einen möglichen Einzeltäter hindeutet. Flydubai hat als direkte Konsequenz alle Flüge von und nach Israel vorläufig eingestellt, um die umfassenden Untersuchungen zu ermöglichen und die Sicherheit zu gewährleisten. Diese Vorkommnisse werfen weitreichende Fragen bezüglich der Flugsicherheit und der Überprüfung von Flugbesatzungen auf, die auch hier in Hamburg und über die Grenzen Deutschlands hinaus aufmerksam verfolgt werden.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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