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Im Hamburger Tierpark Hagenbeck gibt es freudigen Nachwuchs: Drei Leopardenbabys wurden kürzlich in einem neu gestalteten Gehege der Öffentlichkeit präsentiert. Die Jungtiere sind wohlauf und begeistern bereits die Besucher. Diese erfreuliche Meldung erreichte uns hier bei RADIO REEPERBAHN Hamburg und sorgt für Begeisterung weit über die Stadtgrenzen hinaus.
Die drei Nordchinesischen Leoparden erblickten am 7. August dieses Jahres das Licht der Welt und sind zwei Männchen sowie ein Weibchen. Ihre Eltern sind die Leopardenmutter Naoli und der aus Südkorea importierte Zuchtkater Bumi-i, dessen wertvolle Gene maßgeblich zur Stärkung der Population beitragen. Hagenbeck rechnet damit, die Namen der entzückenden Raubkätzchen am 22. Oktober bekannt zu geben, wobei die Möglichkeit besteht, Namensvorschläge für eines der männlichen Jungtiere über die Social-Media-Kanäle des Zoos einzureichen.
Dieser Nachwuchs ist ein bedeutender Erfolg für den Artenschutz, da der Nordchinesische Leopard zu den am stärksten gefährdeten Leoparden-Unterarten weltweit zählt. Die Zucht erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP), dessen Koordinator für diese spezielle Unterart Hagenbecks Zootierarzt Dr. Michael Flügger ist. Dr. Flügger äußerte sich sehr erfreut über den erfolgreichen Wurf und betonte die Wichtigkeit der genetischen Vielfalt für das Programm.
Die Präsentation der Jungtiere erfolgte im Zuge der Einweihung eines neuen, 220 Quadratmeter großen Geheges. Diese Anlage ist speziell mit Baumstämmen, Felsen und Sträuchern ausgestattet, die den Tieren zahlreiche Kletter- und Versteckmöglichkeiten bieten – ein essenzieller Aspekt für eine artgerechte Haltung. Da Leoparden außerhalb der Paarungszeit Einzelgänger sind, ermöglicht das neue Gehege mit seinem Schiebersystem auch die getrennte Haltung der Elterntiere. Besucher können die kleinen Leoparden durch eine etwa drei Meter große Scheibe beobachten, während die Jungtiere ihre neue Umgebung vorsichtig erkunden.
Die kleinen Raubkatzen haben nach Angaben der Verantwortlichen die kritische Anfangsphase gut überstanden und werden voraussichtlich rund zwei Jahre bei ihrer Mutter bleiben, bevor sie zur weiteren Zucht an andere Zoos abgegeben werden. Mit jedem vorsichtigen Schritt, den sie in ihrem neuen Zuhause in Hamburg wagen, tragen sie zur Hoffnung auf den Erhalt ihrer Art bei und bereichern das Leben der Besucher des Tierparks Hagenbeck.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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