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Reis liebt den HSV und Werder – und wird dafür von den Fans gemobbt

today9. September 2026

Hintergrund
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Der Wechsel des ehemaligen HSV-Kapitäns Ludovit Reis zu Werder Bremen sorgt weiterhin für hitzige Diskussionen und offenbart eine Schattenseite des Fußballs: das Mobbing von Fans. Bei seiner Präsentation in Bremen sprach der niederländische Mittelfeldspieler, der am 14. August 2026 ablösefrei vom FC Brügge zu den Grün-Weißen wechselte, offen über seine „alte Liebe“ Hamburg und den Umgang mit Hass-Kommentaren. Er betonte, dass der HSV immer in seinem Herzen bleiben werde, gleichzeitig aber seine volle Konzentration nun Werder gelte.

Reis verbrachte von 2021 bis 2025 vier Jahre beim Hamburger SV und wurde dort als „Aufstiegsheld“ gefeiert. Im Juni 2025 wechselte er für eine geschätzte Ablösesumme von sieben Millionen Euro zum belgischen Erstligisten FC Brügge, wo er einen Vierjahresvertrag unterschrieb. Der jetzige Wechsel zum Erzrivalen Werder Bremen, noch dazu ablösefrei und nach einer nur einjährigen Station in Belgien, wurde von vielen HSV-Fans als „Verrat“ empfunden.

Seine Zeit in Brügge war jedoch von Schwierigkeiten geprägt: Reis absolvierte lediglich zwölf Pflichtspiele und hatte mit einer hartnäckigen Schulterverletzung zu kämpfen. Diese Umstände führten zur Auflösung seines Vertrages und ermöglichten den ablösefreien Wechsel an die Weser. Obwohl Reis nach Informationen der Mopo Bedenken hatte, wie ein Wechsel nach Bremen in Hamburg aufgenommen würde, überzeugte ihn die Wertschätzung, die er von Werder spürte, da kein anderer Verein nach seinem schwierigen Jahr in Brügge so intensiv um ihn warb.

Die Reaktionen der Hamburger Fans auf den Transfer waren heftig. Ludovit Reis wurde in den sozialen Netzwerken massiv beschimpft und beleidigt. Die Hasskommentare gingen so weit, dass sogar seine Partnerin bedroht wurde. Diese Eskalation rief die Sportverantwortlichen beider Vereine auf den Plan: Sowohl HSV-Sportdirektor Claus Costa als auch Werders Geschäftsführer Clemens Fritz verurteilten die Drohungen und Hassbotschaften öffentlich und sprachen sich gegen solche Verhaltensweisen aus.

Reis selbst äußerte sich besonnen zu der Situation. Er zeigte Verständnis für die Emotionen im Fußball, betonte aber klar: „Natürlich gibt es eine Grenze“. Er habe die Kommentare zwar mitbekommen, sei aber kein „Social-Media-Typ“ und es sei wichtig, das Handy nicht ständig eingeschaltet zu lassen. Er sieht in Werder einen „Familienverein“ und freut sich auf die neue Herausforderung an der Weser.

Symbolbild – Foto: Omar Ramadan / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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