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Der neue Film des Hamburger Regisseurs Fatih Akin, „Geister“, ist bereits vor seinem offiziellen Kinostart am 5. November als Graphic Novel erhältlich. Diese ungewöhnliche Veröffentlichung ermöglicht es dem Publikum, tief in die Geschichte einzutauchen, noch bevor die bewegten Bilder auf der Leinwand zu sehen sind. Die Graphic Novel wurde vom Carlsen Verlag herausgegeben und ist seit dem 27. Oktober 2026 verfügbar.
Die Umsetzung des Stoffs als Graphic Novel stammt von der Illustratorin Bea Davies, die Akins filmisches Drama in ein eigenständiges visuelles Erlebnis verwandelt hat. Bea Davies übertrug Akins Geschichte nicht einfach Bild für Bild auf Papier, sondern nutzte die Möglichkeiten des Comics, um Gefühle, Erinnerungen und Traumzustände in eine eigene Bildsprache zu übersetzen. Die Graphic Novel, ein Softcover mit 224 Seiten, ist für Leser ab 14 Jahren geeignet und erzählt die außergewöhnliche Liebesgeschichte von Farasha und Faris.
Inhaltlich dreht sich „Geister“ um die junge Farasha, die im Alter von 20 Jahren nach einer Abiturfeier in Hamburg auf Faris trifft und in derselben Nacht stirbt. Auf der verzweifelten Suche nach Kontakt zu Faris findet sie einen Weg, ihm in seinen Träumen zu begegnen – allerdings nur für 40 Nächte. Diese begrenzte Zeit lässt die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Vorstellung zunehmend verschwimmen und die Liebe der beiden intensivieren. Der Film, ein poetisches Drama, wurde gemeinsam von Fatih Akin und Ruth Toma geschrieben und beleuchtet Themen wie Liebe, Verlust und Trauer.
Fatih Akin, einer der markantesten deutschen Regisseure, ist eng mit der Stadt Hamburg verbunden. Die Deutschlandpremiere von „Geister“ fand bereits im Rahmen des Filmfests Hamburg im Cinemaxx am Dammtor statt. Darüber hinaus ist eine gemeinsame Premiere mit Fatih Akin und Bea Davies im Hamburger Zeise Kino in Ottensen am 6. November 2026 geplant, die eine Lesung, den Film und eine Signierstunde umfassen wird. Der Regisseur erklärte in einem Interview, dass die Idee zu „Geister“ von seinen Kindern und deren Interesse an japanischen Mangas inspiriert wurde, die oft die Verschmelzung von Lebenden und Toten thematisieren. Auch der unerwartete Tod seines Vaters prägte das Projekt maßgeblich. Der Film hat eine FSK-Freigabe ab 12 Jahren und eine Laufzeit von etwa 105 bis 106 Minuten.
Dieses doppelte Format bietet Fans die Möglichkeit, die Geschichte auf unterschiedliche Weise zu erleben. RADIO REEPERBAHN Hamburg hält seine Zuhörer und Online-Leser über diese besondere Veröffentlichung des vielbeachteten Hamburger Filmemachers auf dem Laufenden, dessen Werke wie „Gegen die Wand“ und „Aus dem Nichts“ international große Beachtung fanden. Die Graphic Novel ist bereits im Handel, während der Film ab dem 5. November die Kinoleinwände erobert.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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