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Der Taifun „Dujuan“ steuert auf Japan zu und bringt das Land in Alarmbereitschaft. Bereits Hunderte Flüge wurden gestrichen, und die Behörden haben im Großraum Tokio 1,6 Millionen Menschen vorsorglich zur Evakuierung aufgerufen. Die japanische Wetterbehörde warnt eindringlich vor Starkregen und Erdrutschen, während sich der Wirbelsturm der Pazifikküste nähert.
Aktuell bewegt sich Taifun Dujuan, der als 25. benannter Sturm des Jahres gilt, auf das japanische Festland zu und wird voraussichtlich die Izu-Inseln und die Kanto-Region zwischen Montagmittag und Dienstagmorgen erreichen, bevor er sich östlich der Tohoku-Region auflöst. Obwohl er kurzzeitig zu einem Tropensturm herabgestuft wurde, wird erwartet, dass Dujuan bis Dienstagmorgen wieder Taifunstärke erreicht. Der Sturm bringt anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 129 Stundenkilometern mit sich, wobei Böen sogar 160 Stundenkilometer überschreiten können.
Die Auswirkungen des Taifuns sind bereits erheblich. Mindestens 275 Flüge wurden landesweit gestrichen, wobei Japan Airlines 120 Inlands- und 15 Auslandsflüge sowie All Nippon Airways 140 Inlandsflüge annullierten. Auch der Bahnverkehr ist vielerorts betroffen, mit Teilsperrungen und Einschränkungen auf einigen Linien in der Präfektur Chiba und im Westen Tokios. Mehr als 4.000 Haushalte allein in der Präfektur Chiba waren bereits am Montag ohne Strom, andere Quellen sprechen von über 9.000 betroffenen Haushalten dort. Kulturelle Veranstaltungen wurden ebenfalls beeinträchtigt; so musste die Tokyo Game Show ihr Montagsprogramm absagen, und ein Freiluft-Musikfestival sowie ein Baseballspiel wurden gestrichen.
Die Behörden haben die Evakuierungsempfehlungen auf bis zu fast zwei Millionen Menschen in den Präfekturen Ibaraki, Chiba, Tokio, Kanagawa, Shizuoka und Saitama ausgeweitet und warnen eindringlich vor „unmittelbarer Lebensgefahr“. Für die nördlichen Izu-Inseln wurde die höchste Warnstufe für Erdrutsche ausgerufen, nachdem dort seit Samstag über 300 Millimeter Regen gefallen sind. Die japanische Wetterbehörde prognostiziert weiterhin massive Niederschläge, die bis Dienstag den gesamten Monatsdurchschnitt für September übersteigen könnten, mit erwarteten Mengen von bis zu 400 Millimetern in Kanto und auf den Izu-Inseln.
Die Hauptsorge gilt weiterhin der Gefahr von Erdrutschen, Überschwemmungen und hohen Wellen an den Küsten. Eine Person in der Präfektur Miyazaki wurde infolge des Taifuns als tot bestätigt und eine weitere leicht verletzt. In Kanagawa sind Rettungsmaßnahmen im Gange, nachdem ein Haus von einem Erdrutsch getroffen wurde, und in Chiba erlitt eine Frau leichte Verletzungen, als sie mit ihrem Auto in Geröll fuhr. Die Einwohner werden dringend gebeten, sich nicht ins Freie zu begeben und die aktuellen Warnungen der Behörden genau zu verfolgen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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