Hamburg Update

Feuer in Kraftwerk Tiefstack gelöscht

today21. September 2026

Hintergrund
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Die letzten Glutnester im Kraftwerk Tiefstack in Hamburg-Billbrook konnten nun vollständig gelöscht werden, nachdem ein Feuer am Samstagmittag einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst hatte. Die Einsatzkräfte waren am Samstag, dem 19. September 2026, gegen 11:25 Uhr alarmiert worden, als in einem der sechs Kohle-Tagesbunker der Anlage an der Billwerder Bucht ein Brand ausbrach. Dieser befand sich zunächst in etwa 15 Metern Höhe.

Das Feuer hatte sich über Förderbänder und weitere Transportmechanismen ausgebreitet, wodurch weitere Brandstellen in Höhen von 20 und 30 Metern entstanden. Rund 80 Kräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr Hamburg waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen. Dabei kamen neben mehreren Hubrettungsfahrzeugen und zwei Strahlrohren auch ein großes Teleskopmastfahrzeug, ein Löschboot sowie ein spezielles Hochdruck-Schneid- und Löschsystem namens Cobra zum Einsatz. Um an alle Brandnester zu gelangen, mussten Teile des Kohlebunkers vorübergehend demontiert und der Bunker teilweise entladen werden.

Die schnellen Maßnahmen der Betriebsangehörigen, welche die Förderanlagen umgehend abschalteten, verhinderten eine weitere Ausbreitung des Brandes. Insgesamt wurden 51 dem Betrieb zugehörige Personen aus dem Gefahrenbereich evakuiert. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Die Energie- und Wärmeversorgung für Hamburg war zu keiner Zeit gefährdet und blieb unbeeinträchtigt.

Die umfangreichen Löscharbeiten, die aufgrund der starken Hitze in der gelagerten Kohle bis in die Nachtstunden andauerten, konnten schließlich am Samstagabend abgeschlossen werden. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und wird Gegenstand weiterer Untersuchungen sein. Es ist nicht das erste Mal, dass das Kraftwerk Tiefstack von einem Brand betroffen war; bereits im Oktober des vergangenen Jahres hatte es dort ein Feuer gegeben.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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