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Staatsoper Hamburg präsentiert neue, zugängliche Spielzeit

today15. September 2026 4

Hintergrund
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Die Staatsoper Hamburg präsentiert sich unter Intendant Tobias Kratzer mit einer neuen, zugänglichen Spielzeit, die einer jungen, diversen und zukunftsorientierten Ausrichtung folgt. Kratzer, der seine Intendanz zu Beginn der Spielzeit 2025/2026 antrat und diese mit dem dreitägigen Festival „3 Tage Wach“ eröffnete, hat sich zum Ziel gesetzt, dem Haus Weltgeltung zu verschaffen und das Genre Oper zu erneuern. Bereits die vergangene Spielzeit übertraf alle Erwartungen, mit einem Anstieg der Kartenverkäufe an unter 30-Jährige um mehr als 40 Prozent. Die Staatsoper wurde in der Saisonbilanz der Fachzeitschrift „Die Deutsche Bühne“ mit vier Nennungen in der Kategorie „Gesamtleistung eines großen Hauses“ als zweitbestes Opernhaus bundesweit ausgezeichnet.

Diese positive Entwicklung setzt sich in der neuen Spielzeit 2026/2027 fort, in die das Ensemble mit noch mehr Schwung geht. Die Vision von Tobias Kratzer umfasst die Verbindung von Spektakel, Emotionalität und Tiefe und betont dabei die Experimentierfreudigkeit des Hauses. Er möchte Begegnungen auf Augenhöhe mit der Kunst für alle Menschen in der Stadt schaffen. Dies zeigt sich auch in konkreten Angeboten wie dem „Sneak Klub“, der Schülern, Studenten und Auszubildenden kostenlosen Zugang zu Generalproben ermöglicht. Zudem ist das Opernhaus barrierefrei zugänglich, mit zugänglichen WCs, einem Aufzug bis in den vierten Rang und Behindertenparkplätzen.

Ein Höhepunkt der aktuellen Spielzeit ist die Neuinszenierung von Giuseppe Verdis klassischer Oper „Macbeth“, die unter der Regie von Tobias Kratzer selbst auf die Bühne gebracht wird. Die Premiere fand am 12. September 2026 statt. Die Produktion verspricht einen „finsteren Machtkrimi“ und beleuchtet Themen wie Düsternis, Tod, skrupellosen Machtgewinn und den Wahnsinn, in den Macbeth und Lady Macbeth verfallen. Die musikalische Leitung teilen sich Tomáš Hanus und Daniele Squeo.

Neben solchen klassischen Inszenierungen ist für die neue Spielzeit auch das moderne Stück „Störtebeker“ geplant. Der Spielplan 2026/2027 beinhaltet zudem weitere namhafte Produktionen wie Pjotr Tschaikowskis „Eugen Onegin“, eine Kombination aus Igor Strawinskys „Petruschka“ und Maurice Ravels „L’enfant et les Sortilèges“, Henry Purcells „Dido and Aeneas“, Engelbert Humperdincks „Dornröschen“ sowie Gioachino Rossinis „Guillaume Tell“ und Hans Werner Henzes „El Cimarrón“. Diese Vielfalt unterstreicht den Anspruch der Staatsoper, ein breites Publikum anzusprechen und unterschiedliche künstlerische Formen zu präsentieren.

Die Hamburgische Staatsoper unter Tobias Kratzer etabliert sich somit als eine Bühne, die Tradition und Innovation miteinander verbindet und sich aktiv für eine offene und diverse Opernkultur einsetzt. Mit einem ambitionierten Programm und einem klaren Fokus auf Zugänglichkeit wird das Haus seinem Anspruch gerecht, ein kultureller Impulsgeber für Hamburg und darüber hinaus zu sein.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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