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Der Hamburger Tennisprofi Alexander Zverev hat seinen zweiten Grand-Slam-Titel gewonnen und triumphierte bei den US Open. Am Sonntag, dem 13. September 2026, setzte sich der 29-jährige Deutsche im Finale von New York in vier Sätzen gegen den Amerikaner Ben Shelton durch. Zverev, der als topgesetzter Spieler ins Turnier ging, gewann das Endspiel mit 6-3, 7-6(2), 5-7 und 6-2 nach einer Spielzeit von drei Stunden und 33 Minuten im Arthur Ashe Stadium.
Dieser Sieg markiert Zverevs zweiten Grand-Slam-Titel in diesem Jahr und festigt eine herausragende Saison für den Weltranglistenzweiten. Bereits im Juni 2026 hatte er bei den French Open in Roland Garros seinen ersten Major-Titel gewonnen, indem er Flavio Cobolli im Finale besiegte. Damit ist Alexander Zverev der vierte Spieler in der Open Era, der seine ersten beiden Grand-Slam-Titel in derselben Saison erringen konnte. Der Erfolg bei den US Open ist eine späte Wiedergutmachung für Zverev, der in New York bereits 2020 in einem dramatischen Fünf-Satz-Match gegen Dominic Thiem eine Zwei-Satz-Führung verspielt und das Finale verloren hatte.
Das Finale begann mit einem starken Zverev, der die ersten beiden Sätze für sich entschied und dabei im zweiten Satz ein dominantes Tiebreak spielte. Obwohl Ben Shelton den dritten Satz für sich beanspruchen konnte und damit Hoffnung für die heimischen Fans aufkeimte, durchbrach Zverev sofort zu Beginn des vierten Satzes den Aufschlag seines Gegners und übernahm wieder die Kontrolle. Seine mentale Stärke und Konzentration waren dabei so ausgeprägt, dass er nach dem verwandelten Matchball zunächst nicht realisierte, dass er das Turnier gewonnen hatte. Im Laufe des Turniers bewies Zverev seine Nehmerqualitäten, nachdem er in den ersten beiden Runden zwei Fünf-Satz-Matches bestreiten musste, um ins Finale einzuziehen.
Für den 23-jährigen Amerikaner Ben Shelton, aktuell die Nummer 4 der Weltrangliste, war es das erste Grand-Slam-Finale seiner Karriere. Shelton hatte auf seinem Weg ins Finale beeindruckende Leistungen gezeigt und unter anderem den siebenfachen Grand-Slam-Champion Carlos Alcaraz im Viertelfinale sowie seinen Landsmann Frances Tiafoe im Halbfinale besiegt. Mit seinem Einzug ins Endspiel war er der erste schwarze Amerikaner seit Arthur Ashe im Jahr 1972, der das Finale der US Open erreichte, und versuchte, eine 23-jährige Durststrecke für amerikanische Männer bei Grand-Slam-Turnieren seit Andy Roddicks US-Open-Sieg 2003 zu beenden. Zverevs Sieg beendete zudem eine dreißigjährige Wartezeit für Deutschland auf einen Grand-Slam-Titel, wobei er in nur drei Monaten nun gleich zwei Trophäen nach Hause bringt. Zverev ist nach Boris Becker im Jahr 1989 erst der zweite deutsche Spieler, der die US Open im Herreneinzel gewinnen konnte.
Symbolbild – Foto: Raj Tatavarthy / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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