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Frauen-Bundesliga aus DFB ausgegliedert – Mahnende Worte aus Wolfsburg

today18. September 2026 4

Hintergrund
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Die Frauen-Bundesliga ist offiziell aus dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) ausgegliedert worden, was einen historischen Moment für den deutschen Frauenfußball markiert. Die Delegierten des außerordentlichen DFB-Bundestags haben die vertraglichen Regelungen zur neuen Trägerschaft der Google Pixel Frauen-Bundesliga einstimmig bestätigt. Für VfL-Direktorin Vanessa Bernauer beginnt mit diesem Schritt die eigentliche Arbeit jedoch erst.

Die Ausgliederung zielt darauf ab, die höchste Frauenfußball-Liga in Deutschland sportlich und wirtschaftlich erfolgreich weiterzuentwickeln und ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die Vereine versprechen sich durch die künftige Selbstorganisation und -vermarktung mehr Sichtbarkeit und wirtschaftliches Wachstum. Der im Dezember des Vorjahres (2025) gegründete Ligaverband FBL e.V. wird ab dem 1. Juli 2027, nach einer Übergangssaison, die alleinige Verantwortung für die Ausrichtung, Durchführung und Vermarktung der Liga übernehmen.

Das neue Modell orientiert sich in seinen Grundzügen an der Struktur im Männerfußball, wie sie zwischen DFB und Bundesliga besteht. Anders als dort bleibt die 2. Frauen-Bundesliga weiterhin unter dem Dach des DFB. Der DFB und die DFB GmbH & Co. KG haben sich mit dem FBL e.V. auf einen Grundlagen- und einen Pachtvertrag geeinigt, der die rechtlichen, organisatorischen und finanziellen Beziehungen bis zum 30. Juni 2034 regelt.

Im Rahmen dieser Vereinbarungen wird die DFB GmbH & Co. KG jährlich 1,4 Millionen Euro an den FBL e.V. zahlen. In Jahren mit Frauen-Europameisterschaften oder -Weltmeisterschaften erhöht sich dieser Betrag um 200.000 Euro. Zudem wird der FBL e.V. mit 50 Prozent an einem möglichen wirtschaftlichen Überschuss aus den Endturnieren der A-Nationalmannschaft der Frauen beteiligt. Ein wesentlicher Bestandteil der Verträge ist auch die Stärkung der Nachwuchsförderung: Für zertifizierte Leistungszentren im Frauen- und Mädchenfußball sind mindestens 100.000 Euro pro Verein pro Jahr zugesagt, hinzu kommen jährlich 500.000 Euro für die gezielte Förderung junger Spielerinnen durch Einsätze in der Frauen-Bundesliga. Im Gegenzug verpflichtet sich der FBL e.V., seine Vereine zur Abstellung von Spielerinnen für die Frauen- und Juniorinnen-Nationalmannschaften sowie zur Mitwirkung an Vermarktungsmaßnahmen der Nationalteams zu verpflichten.

Die Präsidentin des FBL e.V., Katharina Kiel, die aktuell auch Frauenfußballchefin bei Eintracht Frankfurt ist, wird zukünftig einen Sitz als Vizepräsidentin im DFB-Präsidium erhalten. Dieser Schritt wird als ein starkes Signal für den Frauenfußball in Deutschland und als bedeutender Meilenstein für die Entwicklung der Liga gesehen. Er soll zusätzliche Möglichkeiten für die Professionalisierung und das Wachstum der Klubs schaffen. Die einstimmige Entscheidung der Vereine unterstreicht den gemeinsamen Willen, die Liga eigenverantwortlich voranzutreiben.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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