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Wandsbek prüft „Feierabendparken“ auf weiteren Lidl-Parkplätzen

today11. September 2026 10

Hintergrund
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Im Bezirk Wandsbek wird derzeit die mögliche Ausweitung des sogenannten „Feierabendparkens“ auf bis zu zwölf weitere Lidl-Parkplätze geprüft. Dieses Konzept ermöglicht es Anwohnern, freie Supermarktparkplätze über Nacht zu nutzen und wird in Hamburg bereits erfolgreich getestet, um den hohen Parkdruck in dicht besiedelten Gebieten zu mindern.

Das Pilotprojekt für das „Feierabendparken“ startete bereits im Januar 2026 an einer Lidl-Filiale in der Carl-Petersen-Straße im Hamburger Stadtteil Hamm (Bezirk Hamburg-Mitte). Dort stehen seitdem zehn Stellplätze von 18:00 Uhr abends bis 8:00 Uhr morgens sowie an Sonn- und Feiertagen ganztägig zur digitalen Buchung bereit. Die Kosten belaufen sich auf drei Euro pro Nacht, zwölf Euro für ein Wochenpaket und 30 Euro für ein Monatspaket. Die Buchung erfolgt unkompliziert über die Plattform des Anbieters „fair parken“, auch bekannt als Wemolo.

Aufgrund des Erfolgs dieser Initiative wurde das Angebot im Juli 2026 auf weitere Supermarktketten ausgeweitet. Hamburg ist die bundesweit erste Stadt, die REWE- und PENNY-Märkte aktiv in das „Feierabendparken“ einbindet. Zunächst wurden Parkplätze bei REWE in der Barner Straße sowie bei PENNY in der Hufnerstraße in Barmbek-Süd und am Alten Teichweg in Dulsberg für das nächtliche Anwohnerparken freigegeben. Ziel ist es, Parkflächen, die abends und nachts ungenutzt bleiben, sinnvoll für Anwohner und Besucher zugänglich zu machen und somit den Parksuchverkehr zu reduzieren. Verkehrssenator Anjes Tjarks bezeichnete diese ungenutzten Flächen als „wertvolle Ressource“.

Im Bezirk Wandsbek haben sich die Fraktionen von SPD, Grünen und FDP dafür eingesetzt, das Konzept ebenfalls zu implementieren. Die zuständige Behörde prüft nun gemeinsam mit Lidl die Umsetzung an potenziellen Standorten. Dabei stehen Filialen wie Am Stadtrand, Barsbüttler Straße, Ivo-Hauptmann-Ring, Schöneberger Straße, Wandsbeker Zollstraße, Tonndorf und Sieker Landstraße zur Auswahl, da diese bereits über die notwendige technische Ausstattung verfügen. Weitere Märkte wie am Hellmesberger Weg, an der Haldesdorfer Straße, in Volksdorf, an der August-Krogmann-Straße und an der Brauhausstraße sollen ebenfalls geprüft werden, benötigen jedoch noch technische Nachrüstungen.

Das „Feierabendparken“ bietet eine pragmatische Lösung für die Parkplatznot in Hamburg, insbesondere in dicht bebauten Stadtteilen, ohne dass neue Parkflächen geschaffen werden müssen. Durch die Kooperation von Stadt und Einzelhandel wird bestehende Infrastruktur effizienter genutzt, was eine spürbare Entlastung für viele Hamburger im Alltag verspricht. Die positiven Erfahrungen aus den bisherigen Pilotprojekten untermauern die Bestrebungen, dieses Modell auf weitere Bereiche der Stadt auszuweiten.

Symbolbild – Foto: Peter Dyllong / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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