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Hamburg hat am Freitag der Opfer der Terroranschläge vom 11. September in New York gedacht. Die Gedenkveranstaltung fand an den Gedenktafeln vor dem ehemaligen US-Generalkonsulat statt und erinnerte an den 25. Jahrestag der verheerenden Ereignisse.
Die Gedenktafeln, die an die fast 3.000 Opfer erinnern, wurden erst im Juli 2025 vor dem damaligen US-Konsulat am Alsterufer enthüllt. Bei ihrer Einweihung sprachen Bürgermeister Peter Tschentscher und der scheidende Generalkonsul Jason Chue über die tiefe Anteilnahme der Hamburger Bevölkerung nach den Anschlägen. Das ehemalige Gebäude am Alsterufer diente dem US-Generalkonsulat von 1951 bis 2022 als Sitz, bevor es in die Hafencity umzog.
Ein besonders düsteres Kapitel in der Geschichte dieser Anschläge verbindet Hamburg direkt mit dem Terror vom 11. September. Bürgermeister Tschentscher betonte bei der Einweihung der Gedenktafeln, dass Entsetzen und Betroffenheit in Hamburg umso größer waren, als bekannt wurde, dass einige der Attentäter in der Hansestadt gelebt, studiert und die Anschläge mit vorbereitet hatten. Drei der vier Todespiloten, Mohammed Atta, Marwan Alshehhi und Ziad Jarrah, hatten in den 90er Jahren in Hamburg gewohnt und studiert.
Der 25. Jahrestag wurde weltweit, insbesondere in den USA, mit zahlreichen Zeremonien begangen. Dort wurde in New York, am Pentagon und in Pennsylvania der fast 3.000 Opfer gedacht. Erstmals wurde am Ground Zero eine siebte Schweigeminute für Menschen eingelegt, die später an Krankheiten oder Verletzungen infolge der Anschläge von 2001 starben, da die Spätfolgen Zehntausende betreffen und das World Trade Center Health Program über 150.000 Betroffene versorgt.
Auch abseits der offiziellen Gedenkfeierlichkeiten setzte sich Hamburg mit den Geschehnissen auseinander. So fand am selben Freitag in der Laeiszhalle im Rahmen des Harbour Front Literaturfestivals eine Veranstaltung mit dem Titel „25 Jahre Nine Eleven: Attentat auf die Twin Towers in New York – Weltpolitik in Hamburg“ mit dem ehemaligen Bundeskanzler Olaf Scholz statt. Diese Veranstaltung beleuchtete die historische und weltpolitische Bedeutung des 11. September und seine Auswirkungen bis in die Gegenwart.
Symbolbild – Foto: Lars Mulder / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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