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US-Sondergesandte Jared Kushner und Steve Witkoff haben nach ihren jüngsten Besuchen in Moskau und Kiew erklärt, dass die „Zutaten“ für einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine vorhanden seien. Sie betonten die Notwendigkeit von Kompromissen auf beiden Seiten, um den Konflikt zu beenden. Während die US-Gesandten Optimismus äußerten, zeigte sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezüglich schneller Lösungen für einen dauerhaften Frieden skeptisch.
Die Diplomaten trafen sich am vergangenen Samstag zunächst für über drei Stunden in Moskau mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, bevor sie am Sonntag in Kiew mit Selenskyj zusammentrafen. Laut einem Weißes-Haus-Beamten wurden bei den Gesprächen mit Putin „substanzielle Pläne“ für die nächsten Schritte zur Beendigung des Krieges erörtert, deren Details in den kommenden Wochen bekannt gegeben werden sollen. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass Russland eine Wiederaufnahme der Friedensgespräche nicht ausschließe, betonte jedoch, es sei noch zu früh, um über Ort und Zeit zu sprechen. Putin selbst drückte den Gesandten sein volles Vertrauen aus und bezeichnete die Zusammenarbeit als „sehr angenehm“, zeigte sich jedoch gleichzeitig überzeugt, seine Kriegsziele erreichen zu können.
In Kiew führten Kushner und Witkoff nach eigenen Angaben „sehr bedeutsame, substanzielle und wichtige“ Gespräche mit Präsident Selenskyj. Die US-Gesandten hoffen, dass sich eine gute Lösung finden wird und drängten darauf, dass beide Parteien „Kompromisse eingehen und die Meinungsverschiedenheiten abbauen“ müssten. Selenskyj bezeichnete die Unterredungen als „gehaltvoll“, äußerte aber, dass derart komplexe Fragen nur auf höchster Ebene geklärt werden könnten. Er betonte auch, dass die Ukraine Sicherheitsgarantien und eine würdige Nachkriegsordnung benötige. Sollte sich der Krieg bis zum Winter ziehen, sei zudem ein „Winterpaket“ erforderlich.
Die aktuellen diplomatischen Bemühungen der USA finden vor dem Hintergrund statt, dass die USA bereits im Februar als Vermittler bei direkten Unterredungen in der Schweiz am Tisch saßen. Für die Dauer der jüngsten Besuche war eine Feuerpause für die Hauptstädte Kiew und Moskau vereinbart worden. Dennoch wurden die Gespräche von angespannten Momenten begleitet; so attackierte eine russische Drohne kurz vor Beginn des Waffenstillstands das Geheimdienstgebäude in Kiew, was Selenskyj als demonstrativen Beschuss der Kiewer Flughäfen durch Russland wertete. Kushner sprach sich für die Wiederaufnahme trilateraler Gespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA aus.
Symbolbild – Foto: Werner Pfennig / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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