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Hamburg. Tausende Menschen haben gestern in Hamburg an einem Demo-Rave durch Altona und St. Pauli teilgenommen und ein deutliches Zeichen gegen den Rechtsruck sowie für mehr gesellschaftlichen Zusammenhalt gesetzt. Unter dem Motto „Alles Gute kommt von unten“ zogen die Demonstranten tanzend durch die Stadt und verbanden elektronische Musik mit klaren politischen Forderungen. Die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf rund 6.000, während die Veranstalter bis zu 10.000 Personen erwarteten.
Organisiert wurde der „Demorave 26“ vom Bündnis „Reclaim Hamburg“, einer Vereinigung, die aus der Hamburger elektronischen Musikkultur hervorgeht. Der Umzug startete um 15 Uhr an der Helgoländer Allee und führte die 14 bis 16 Wagen und über 45 Kollektive durch die Hamburger Innenstadt, über den Fischmarkt und die Holstenstraße bis zum Schulterblatt und Sievekingplatz.
Die Teilnehmer des Demo-Raves protestierten mit ihrer Aktion nicht nur gegen den Rechtsruck und Faschismus, sondern auch gegen Rechtsextremismus und soziale Spaltung. Sie sprachen sich zudem gegen eine Politik aus, die Profite über Menschen stellt, und forderten Solidarität sowie Akzeptanz in der Gesellschaft. Zu den weiteren Anliegen gehörten der Widerstand gegen Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit und kapitalistische Ausbeutung.
Das Bündnis „Reclaim Hamburg“ betonte die politische Dimension der elektronischen Musikszene und rief die Menschen dazu auf: „Mischt euch ein! Bildet Banden!“. Die Demonstration verlief laut Polizeiangaben ruhig und ohne besondere Vorkommnisse. Sie zeigte einmal mehr, wie die Hamburger Club-Kultur ihre Plattform nutzt, um für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Stadt einzutreten.
Symbolbild – Foto: Oriel Frankie Ashcroft / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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