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Für den Bau der neuen U-Bahn-Linie U5 in Hamburg wird in Lokstedt ein weiterer entscheidender Vorbereitungsplatz eingerichtet. An der Osterfeldstraße entsteht die siebte, über einen Hektar große Bauvorbereitungsfläche der Hamburger Hochbahn. Von diesem Areal im Gewerbegebiet aus sollen ab den 2030er-Jahren die riesigen Tunnelbohrmaschinen versorgt werden, die sich ihren Weg in Richtung Eppendorf und Hagenbeck bahnen. Der Abtransport des Erdaushubs wird zwar den Straßenverkehr über Jahre belasten, doch aufgrund fehlender direkter Anwohner werden die Beeinträchtigungen vor Ort als geringer eingeschätzt.
Die U5 ist das größte U-Bahn-Neubauprojekt Deutschlands und wird Hamburgs Mobilität grundlegend verändern. Auf einer Länge von rund 29 Kilometern werden insgesamt 24 neue Haltestellen entstehen, die die Stadt von Bramfeld im Osten bis nach Osdorf im Westen durchqueren. Die vollautomatisch betriebene Linie soll wichtige Stadtteile und Knotenpunkte wie die Universität, das Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) und die City Nord direkt anbinden. Auch Stadtteile wie Steilshoop, Lokstedt und Lurup erhalten dadurch einen deutlich besseren Anschluss an das Schnellbahnnetz, was Fahrzeiten erheblich verkürzen und bestehende Linien entlasten wird.
Während die zukünftigen Haltestellen und Notausgänge in offener Bauweise errichtet werden, übernehmen große Tunnelbohrmaschinen den Großteil der unterirdischen Streckenführung. Diese Maschinen werden Röhren mit einem Durchmesser von etwa sieben Metern bohren. Die Bauarbeiten am ersten Abschnitt zwischen Bramfeld und Sengelmannstraße laufen bereits seit Herbst 2022 und liegen im Zeitplan. Der Probebetrieb auf dem Teilstück zwischen Sengelmannstraße und City Nord ist für 2027 geplant, der reguläre Fahrgastbetrieb soll dort 2029 starten. Bis 2033 soll die U5 dann Bramfeld erreichen, während im Westen, auch in Lokstedt, die Bauarbeiten ebenfalls in den 2030er-Jahren Früchte tragen sollen.
Die U5 setzt zudem Maßstäbe in puncto Nachhaltigkeit und Technologie. Als Hamburgs erste vollautomatische U-Bahn wird sie in der Lage sein, in einem engen 90-Sekunden-Takt zu verkehren. Betrieben wird die Linie vollständig emissionsfrei mit 100 Prozent grünem Ökostrom. Die Hochbahn verfolgt das Ziel, die klimaschonendste U-Bahn Deutschlands zu bauen, indem sie bereits bei der Planung und im Bau auf eine Reduktionsstrategie zur CO2-Minimierung setzt. Täglich sollen später über 345.000 Fahrgäste die neue Linie nutzen und von der verbesserten und umweltfreundlichen Mobilität in Hamburg profitieren.
Symbolbild – Foto: Max Mishin / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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