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Kühne-Tod ändert nichts an den Hamburger Opern-Plänen

today26. August 2026

Hintergrund
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Der kürzliche Tod von Klaus-Michael Kühne ändert nichts an den geplanten Bauarbeiten für die neue Oper in der Hamburger Hafencity. Ein Sprecher der Kulturbehörde bestätigte, dass der Vertrag für den Neubau der Oper mit der Kühne-Stiftung geschlossen wurde und somit unverändert gültig bleibt. Kühne, der in der Nacht zum Montag im Alter von 89 Jahren in der Schweiz verstarb, war über Jahrzehnte hinweg eine prägende Persönlichkeit in der deutschen Logistikbranche und ein bedeutender Mäzen der Hamburger Kultur.

Die Finanzierung des ambitionierten Projekts ist klar geregelt. Die Kühne-Stiftung hat zugesagt, den Bau des Opernhauses mit bis zu 340 Millionen Euro zu finanzieren und trägt nach Angaben der Stadt alle weiteren Kosten und Risiken für den Bau. Die Stadt Hamburg beteiligt sich mit 147,5 Millionen Euro, die für standortspezifische Mehrkosten wie Gründung und Flutschutz vorgesehen sind. Hinzu kommen rund 104 Millionen Euro, die die Stadt für die Herrichtung des Grundstücks am Baakenhöft, die Promenade und die Ufereinfassung aufbringt. Die Entscheidung für einen Neubau fiel, da die Sanierung der bestehenden Oper an der Dammtorstraße Schätzungen zufolge mehr als eine Milliarde Euro kosten würde.

Als Standort für das zukünftige Kulturgebäude ist das Baakenhöft in der Hafencity vorgesehen, direkt an der Elbe gelegen. Der Siegerentwurf des Architektenwettbewerbs stammt von der Bjarke Ingels Group (BIG) und sieht ein gläsernes Opernhaus mit einer einladenden, rundum begehbaren Dachlandschaft vor. Dieses architektonisch herausragende Gebäude soll sich zu allen Seiten zur Elbe und in die Stadt hinein öffnen und eine neue Attraktion für Hamburg darstellen.

Der Vertrag über den Neubau der Oper wurde bereits von der Hamburgischen Bürgerschaft mit großer Mehrheit gebilligt. Der Siegerentwurf wird nun in den kommenden voraussichtlich zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin konkretisiert. Erst nach Abschluss dieser Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung wird die Kühne-Stiftung die endgültige Entscheidung über den Bau treffen. Der Baubeginn ist für das Jahr 2030 geplant, mit einer geschätzten Bauzeit von vier Jahren bis zur Fertigstellung.

Klaus-Michael Kühne war über seine Stiftung ein engagierter Förderer der Hamburger Kulturlandschaft. Er unterstützte unter anderem die Elbphilharmonie mit fünf Millionen Euro und förderte regelmäßig die Hamburgische Staatsoper, das Hamburg Ballett und das Philharmonische Staatsorchester. Das neue Opernhaus ist als Geschenk an die Freie und Hansestadt Hamburg gedacht und soll die kulturelle Exzellenz der Stadt nachhaltig stärken. Die Kühne-Stiftung, die auch nach Kühnes Tod durch die Kühne Holding AG abgesichert ist, setzt sein kulturelles Engagement fort.

Symbolbild – Foto: Muhammed Hanefi / Pexels

Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.

Geschrieben von: Redaktion

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