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Der russische Kreml hat den Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe in Moskau bestätigt, nachdem US-Medien bereits darüber berichtet hatten. Dabei soll es um „Kontakte zwischen den Geheimdiensten“ gegangen sein, ein Treffen mit Präsident Putin habe es jedoch nicht gegeben. Die Reise des Chefs des US-Auslandsgeheimdienstes erfolgte am Dienstag, den 25. August 2026, und wurde zunächst von US-Medien wie CBS News, Axios und The Guardian unter Berufung auf ungenannte Quellen und Flugdaten eines US-Militärtransporters bekannt gemacht.
Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte am Mittwoch, dass Ratcliffe Gespräche mit russischen Geheimdienstvertretern geführt habe, es jedoch kein direktes Treffen mit Präsident Wladimir Putin gab. Peskow bezeichnete die bilateralen Beziehungen zwischen den USA und Russland als „tiefe Krise“, erwähnte aber auch einen „positiven Prozess“, auch wenn es für eine Verbesserung noch zu früh sei. Präsident Putin sei über die Inhalte der Gespräche informiert worden.
Die unangekündigte und geheime Visite kommt zu einer Zeit, in der die von den USA vermittelten Gespräche zur Beendigung des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine ins Stocken geraten sind. Beobachter vermuten daher, dass Ratcliffes Besuch dazu gedient haben könnte, vor einer weiteren Eskalation im Ukraine-Krieg zu warnen. Ein weiteres wichtiges Thema könnten die zunehmenden Spannungen und der Krieg um den Iran gewesen sein, insbesondere angesichts neuer US-Wirtschaftssanktionen gegen Teheran.
Darüber hinaus war die CIA in jüngste Gefangenenaustausche zwischen den USA und Russland involviert, darunter die Freilassung des Wall Street Journal-Reporters Evan Gershkovich und des Marineveteranen Paul Whelan im Jahr 2024. Spekuliert wird, dass die Befreiung eines weiteren ehemaligen US-Marines aus russischer Haft Anfang des Monats ebenfalls in diesem Kontext stehen könnte. Berichten zufolge hatten die USA Kiew im Vorfeld der Reise sogar gebeten, Angriffe auszusetzen, bis die US-Delegation Russland wieder verlassen habe.
Die Reise von John Ratcliffe, der seit dem 23. Januar 2025 als Direktor der Central Intelligence Agency amtiert, ist sein erster bekannter Besuch in Moskau in dieser Funktion. Sein Vorgänger, William Burns, hatte im November 2021 Russland besucht und sich auch mit Präsident Putin getroffen, um diesen vor einem Einmarsch in die Ukraine zu warnen – drei Monate vor Beginn des umfassenden Angriffskrieges. Russische Kommentatoren zeigten sich amüsiert über die anfängliche Behauptung Peskow, ihm sei nichts über die Landung des US-Militärflugzeugs bekannt.
Symbolbild – Foto: Stephan Yorchenko / Pexels
Hinweis: Bei der Bearbeitung dieses Beitrags kann Künstliche Intelligenz zum Einsatz gekommen sein.
Geschrieben von: Redaktion
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