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Weniger Containerumschlag bei der HHLA

today13. August 2026 2

Hintergrund
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Weniger Containerumschlag bei der HHLA

Der Hamburger Hafenbetreiber HHLA hat seit Beginn dieses Jahres einen deutlichen Rückgang beim Containerumschlag verzeichnet, was zu schlechten Zahlen für die Hamburger Hafen und Logistik AG führt. Im ersten Halbjahr 2026 reduzierte sich der konzernweite Containerumschlag um 6,7 Prozent auf 2,959 Millionen Standardcontainer (TEU). Insbesondere an den Hamburger Containerterminals war der Rückgang mit 7,3 Prozent auf 2,786 Millionen TEU noch ausgeprägter.

Für diese Entwicklung sind mehrere Faktoren verantwortlich. Die Geschäftsentwicklung war laut Unternehmensangaben von anspruchsvollen geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen geprägt. Zusätzlich beeinträchtigten ein starker Wintereinbruch zu Jahresbeginn, der die operativen Abläufe erschwerte, sowie umfangreiche Infrastrukturarbeiten im Schienennetz die Umschlag- und Transportmengen. Auch geopolitische Spannungen im Nahen Osten und damit verbundene Veränderungen in den internationalen Warenströmen und Reederallianzen trugen zu den Belastungen bei.

Ein weiterer maßgeblicher Grund für die geringere Umschlagleistung sind die fortlaufenden Modernisierungs- und Automatisierungsmaßnahmen an den Hamburger Containerterminals. HHLA-Vorstandsvorsitzender Jeroen Eijsink betonte, dass diese Modernisierung eine entscheidende Investition in die Zukunftsfähigkeit der HHLA darstelle und angesichts des herausfordernden Marktumfelds von zentraler Bedeutung sei, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken. Das Unternehmen hält trotz der derzeitigen Beeinflussung des operativen Geschäfts an diesen Zukunftsinvestitionen fest.

Die operativen Belastungen spiegeln sich deutlich in den Geschäftszahlen wider. Zwar stiegen die Konzern-Umsatzerlöse im ersten Halbjahr um 3,0 Prozent auf 910,9 Millionen Euro, unter anderem dank zusätzlicher Lagergelderlöse und Preisanpassungen. Das operative Betriebsergebnis (EBIT) ging jedoch konzernweit um 35 Prozent auf 51,3 Millionen Euro zurück. Im Teilkonzern Hafenlogistik sank das EBIT sogar um 40 Prozent auf 43,7 Millionen Euro. Angesichts dieser Entwicklungen hat die HHLA ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2026 angepasst und rechnet nun mit einem operativen Betriebsergebnis (EBIT) zwischen 150 und 170 Millionen Euro, statt der ursprünglich erwarteten 175 bis 195 Millionen Euro. Für den Containerumschlag im Teilkonzern Hafenlogistik wird nun ein leichter Rückgang gegenüber dem Vorjahr prognostiziert.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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