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Hamburg-Altona – Die Pläne für eine künstliche Surfwelle auf der Elbe, die sogenannte „Floating Wave“, nehmen immer konkretere Formen an. Ein Investor hatte jüngst neue Details zu der innovativen Anlage bekannt gegeben, die auf einem schwimmenden Ponton entstehen soll und Hamburg einen einzigartigen Surfspot bescheren wird. Ursprünglich war die Eröffnung für Mitte 2026 anvisiert. Aktuellen Berichten zufolge verzögert sich das Projekt jedoch leicht, da die sorgfältige Planung und die Genehmigungsverfahren Zeit in Anspruch nehmen. Die Bauantragsunterlagen wurden Ende 2025 eingereicht, und die Eröffnung wird nun voraussichtlich im Jahr 2027 erfolgen.
Das Herzstück der „Floating Wave“ wird ein 38 x 16 Meter großer Ponton sein, auf dem ein Wellenpool von 19 x 12 Metern entsteht, der bis zu 600 Kubikmeter Wasser fassen wird. Die künstliche Welle selbst soll bis zu 1,6 Meter hoch sein und sowohl Anfängern als auch erfahrenen Surfern optimale Bedingungen bieten. Rund um die Surfanlage sind zudem vielfältige Freizeitangebote geplant, darunter Gastronomie, Schulungs- und Eventräume, Terrassen mit Blick auf die Elbe, Fitnessmöglichkeiten, eine Bar und sogar ein schwimmender Garten. Damit soll die Floating Wave zu einer ganzjährig nutzbaren Premium-Destination im Fischereihafen Altona werden.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Nachhaltigkeit des Projekts. Die patentierte Wellentechnologie der Floating Wave verbraucht laut Betreibern rund 50 Prozent weniger Energie als herkömmliche Systeme. Darüber hinaus wird die gesamte Anlage ausschließlich mit gefiltertem Elbwasser betrieben, wodurch weder Trinkwasser verbraucht noch Chlor zugesetzt werden muss. Dies unterstreicht das Engagement der Hamburger Floating Wave Beteiligungsgesellschaft mbH, ungenutzte Hafenflächen ökologisch und ökonomisch sinnvoll zu revitalisieren.
Die Finanzierung des rund fünf Millionen Euro teuren Projekts ist durch eine gesicherte Baufinanzierung, Unterstützung durch die Hamburger Behörden und Seed-Investoren sowie das INVEST-Förderprogramm des Bundes auf einem soliden Fundament. Der Bauauftrag für die schwimmende Plattform wurde bereits an MEYER Floating Solutions, ein Tochterunternehmen der Meyer-Gruppe, vergeben, die als Experte für schwimmende Infrastrukturen gilt. Felix Segebrecht, Gründer der Floating Wave, betont die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und die konstruktive Unterstützung, die das Projekt als „Game Changer“ für die Freizeitindustrie und als Stärkung Hamburgs als „Global Active City“ sieht.
Obwohl sich die Fertigstellung bis 2027 verzögert, bleibt die Begeisterung für das Projekt groß. Mit der Floating Wave wird Hamburg neben Städten wie München und Berlin, die bereits künstliche Wellen betreiben, einen attraktiven urbanen Surfspot erhalten. Surferinnen und Surfer können sich auf ein einzigartiges Erlebnis mitten in der Stadt freuen, das ganzjährig und wetterunabhängig nutzbar sein soll – und das vor der beeindruckenden Kulisse von HafenCity, Speicherstadt und Elbphilharmonie.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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