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Red Bull hat einen prominenten Nachfolger für Jürgen Klopp gefunden: Roger Schmidt wird neuer „Head of Global Soccer“ des Unternehmens. Der 59-Jährige, der zuletzt in der japanischen Fußballliga tätig war, kehrt damit nach Europa und in den Red-Bull-Kosmos zurück. Seine neue Position wird Schmidt am 1. Oktober 2026 antreten und einen langfristigen Vertrag erhalten.
Jürgen Klopp hatte seine Rolle als „Head of Global Soccer“ bei Red Bull zum 24. Juli 2026 aufgegeben, um die Position des Bundestrainers der deutschen Nationalmannschaft zu übernehmen. Er trat die Nachfolge von Julian Nagelsmann an, der nach einer enttäuschenden Weltmeisterschaft zurückgetreten war. Obwohl Klopps Vertrag bei Red Bull ursprünglich bis Ende 2029 lief, wurde seine Freigabe ohne Ablösezahlung ermöglicht; stattdessen spendete der DFB eine Million Euro an die Red-Bull-unterstützte „Wings for Life“-Stiftung und verpflichtete sich zu drei zukünftigen Länderspielen in Leipzig.
Klopp hatte seine Tätigkeit als „Head of Global Soccer“ am 1. Januar 2025 begonnen, nachdem er im Mai 2024 als Trainer des FC Liverpool zurückgetreten war. In dieser strategischen Rolle war er dafür verantwortlich, das internationale Netzwerk der Red-Bull-Clubs zu überblicken, die Vereinsführung zu unterstützen, die Red-Bull-Spielphilosophie weiterzuentwickeln und sein Netzwerk zur Förderung von Scouting und Trainerausbildung zu nutzen. Er selbst beschrieb seine Funktion als beratende, aber einflussreiche Position. Zu Red Bulls globalem Fußball-Portfolio gehören unter anderem Vereine wie RB Leipzig, die New York Red Bulls, Red Bull Bragantino und RB Omiya Ardija.
Roger Schmidt kommt aus Japan, wo er seit Oktober 2025 als „Global Sports Director“ beziehungsweise „Global Football Advisor“ in der J.League tätig war und dort einen bis 2027 laufenden Vertrag hatte. In Japan konzentrierte sich seine Arbeit auf die Begleitung des J.League-Akademie-Auswahlteams, die Verbreitung von Trainingsmethoden sowie die Durchführung von Workshops für Trainer und Sportdirektoren, um die J.League auf die Weltbühne zu bringen.
Der 59-jährige Schmidt blickt auf eine beeindruckende Trainerkarriere zurück: Zwischen 2012 und 2014 führte er Red Bull Salzburg zum österreichischen Liga- und Pokalsieg. Weitere Stationen waren Bayer Leverkusen (2014-2017), PSV Eindhoven (2020-2022), wo er den niederländischen Pokal und Supercup gewann, sowie Benfica Lissabon (2022-2024), wo er als erster Deutscher die portugiesische Primeira Liga gewinnen konnte. Oliver Mintzlaff, CEO Corporate Projects and Investments bei Red Bull, äußerte sich erfreut über Schmidts Rückkehr und hob dessen langjährige Erfahrung, fußballerische Expertise und sein Verständnis der Red-Bull-Philosophie hervor. Schmidt selbst zeigte sich begeistert, wieder Teil der „Red Bull Familie“ zu sein und betonte die einzigartige, ambitionierte Ausrichtung des internationalen Club-Portfolios, das sowohl die Talententwicklung als auch den Erfolg auf höchstem Niveau verfolge.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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