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Weiße Strände, tropische Hitze und eine außergewöhnliche Mission: Über 15.000 Kilometer von Deutschland entfernt lebt der Kieler Trainer Lars Hopp seinen Fußball-Traum. Der aus der Hafenstadt stammende Hopp hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich, der ihn vom FC St. Pauli und dem VfB Lübeck über Estland und Usbekistan bis in den Südpazifik geführt hat. Dort ist er seit Oktober 2025 als Nationaltrainer von Vanuatu und zudem als Coach des Vanuatu United FC tätig.
Lars Hopp, geboren am 9. September 1976 und somit 49 Jahre alt, verfügt über eine UEFA Pro Lizenz sowie einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft (MBA). Seine Trainerlaufbahn begann 2005 als Co-Trainer beim FC St. Pauli II. Es folgten fast ein Jahrzehnt als Trainer diverser estnischer Jugendnationalteams (U15 bis U19), eine Zeit als Leiter der Nachwuchsabteilung beim FSV Zwickau und später eine Rolle als Co-Trainer beim VfB Lübeck, wo er zwischen 2021 und 2023 maßgeblich am Aufstieg des Vereins von der vierten in die dritte Liga beteiligt war. Vor seinem Engagement in Vanuatu war Hopp zudem als FIFA Development Coach in Usbekistan tätig.
In seiner Doppelrolle auf Vanuatu ist Hopp für die Männer-Nationalmannschaft sowie den Vanuatu United FC verantwortlich, der in der neu gegründeten OFC Pro League spielt. Trotz der kurzen Zeit im Südpazifik konnte er bereits erste Erfolge verbuchen: Im Jahr 2025 führte er Vanuatu zum Gewinn des MSG Prime Minister’s Cup, dem ersten Titel für die Nation seit 1990. Hopp bringt über 20 Jahre Trainer- und Führungserfahrung mit, darunter mehr als 100 internationale Spiele auf Jugend- und Profiebene, um die Leistungsfähigkeit der Teams zu steigern und die Spielerentwicklung voranzutreiben.
Sein Engagement auf der Insel war jedoch nicht ohne Turbulenzen. Im Januar 2026 reichten Lars Hopp und der damalige General Manager Christian Happel ihre Kündigungen beim Vanuatu United FC ein, wobei sie „unterschiedliche Auffassungen über die zukünftige Führung des Vereins“ als Grund nannten. Hopp zog seine Kündigung jedoch kurz darauf zurück, mit der Begründung, die Entscheidung sei verfrüht gewesen. Der Vorstand des Vanuatu United FC akzeptierte seinen Wunsch, die Kündigung zurückzuziehen, woraufhin Hopp seine Arbeit als Cheftrainer fortsetzte. Happel hingegen verließ den Verein wie ursprünglich geplant.
Trotz dieser internen Herausforderungen bleibt Lars Hopp seiner Mission treu, den Fußball in Vanuatu auf ein höheres Niveau zu heben. Er sieht großes Potenzial in der Fußballlandschaft des Inselstaates und ist entschlossen, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Entwicklung der Spieler sowohl national als auch international zu fördern. Sein Weg ist ein Beispiel für einen deutschen Trainer, der fernab der Heimat eine einzigartige und bedeutungsvolle Aufgabe im Weltfußball übernommen hat.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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