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Galeria-Filialen vor dem Aus: Auch Hamburg-Eimsbüttel betroffen

today22. Juli 2026 1

Hintergrund
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Die angeschlagene Warenhausgruppe Galeria plant die Schließung mehrerer Filialen, wovon auch der Hamburger Stadtteil Eimsbüttel betroffen ist. Insgesamt stehen 33 Standorte im Norden auf dem Prüfstand, was erhebliche Auswirkungen auf Arbeitsplätze und die Einzelhandelslandschaft hat. Die Zukunft der betroffenen Häuser ist ungewiss, da das Unternehmen intensive Verhandlungen mit den jeweiligen Vermietern führt.

Galeria prüft derzeit bundesweit 33 seiner insgesamt 83 Filialen auf ihre Rentabilität, um langfristig einen profitablen Betrieb zu sichern. Als entscheidende Kriterien für die Auswahl der gefährdeten Standorte nennt Galeria unter anderem die Höhe der Mietbelastung und die Ertragskraft der jeweiligen Häuser. Deutschlandweit beschäftigt der Konzern aktuell rund 12.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Für die betroffenen 33 Filialen, zu denen auch der Standort Hamburg-Eimsbüttel gehört, laufen oder beginnen nun Gespräche mit den Vermietern. Ziel ist es, neue Mietkonditionen und mögliche Flächenanpassungen auszuhandeln. Sollten dabei keine wirtschaftlich tragfähigen Lösungen gefunden werden, sei die Fortführung der jeweiligen Filiale gefährdet. Eine Unternehmenssprecherin ließ den genauen Zeitpunkt, wann endgültige Entscheidungen fallen, bislang offen.

Die aktuelle Situation folgt auf eine Serie von wirtschaftlichen Schwierigkeiten für Galeria. Das Unternehmen hatte Anfang 2024 zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren Insolvenz anmelden müssen, maßgeblich bedingt durch die finanzielle Schieflage des früheren Mutterkonzerns Signa. Im Sommer 2024 wurden bereits neun Standorte geschlossen. Seitdem befinden sich Galeria unter neuer Eigentümerschaft einer US-Investmentgesellschaft und einer Beteiligungsfirma des Unternehmers Bernd Beetz. Eine kürzlich erhaltene neue Kreditlinie von bis zu 160 Millionen Euro von der US-Investmentgesellschaft Gordon Brothers ist an einen Sanierungsplan geknüpft, der weitere Schließungen vorsieht. Zudem gab es Berichte über Stundungsanfragen für Mietzahlungen im April 2026 aufgrund von Liquiditätsschwankungen.

Die Konsequenzen einer möglichen Schließung für Hamburg-Eimsbüttel sowie für die anderen auf der Prüfliste stehenden Filialen wären gravierend, da sie nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze betreffen, sondern auch die Attraktivität der jeweiligen Innenstädte als Einkaufsstandort schwächen könnten. Galeria prüft nicht nur Mietanpassungen und Flächenreduzierungen, sondern auch Umzüge in geeignetere Immobilien und sogar Neueröffnungen. Darüber hinaus sollen auch an den übrigen rund 50 Filialen Gespräche mit Vermietern zur Optimierung der Profitabilität geführt werden.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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