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Mitten im Sommer: Stadtreinigung zieht Winterdienst-Bilanz

today20. Juli 2026 1

Hintergrund
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Mitten im Hochsommer hat die Hamburger Stadtreinigung eine umfassende Bilanz des vergangenen Winters gezogen. Die nun vorliegenden Zahlen und Einschätzungen unterstreichen, dass die kalte Jahreszeit die Einsatzkräfte der Stadtreinigung vor besondere Herausforderungen stellte. Zehntausende Kilometer Straßen und Wege mussten geräumt und gestreut werden, was eine Nachbestellung von Streumitteln erforderlich machte.

Die offizielle Winterdienst-Saison der Stadtreinigung Hamburg (SRH) erstreckt sich traditionell von Mitte Oktober bis Mitte April. Im zuletzt umfassend bilanzierten Winter 2024/2025 musste der Winterdienst der SRH insgesamt sieben Mal zum Volleinsatz ausrücken. Dies bedeutet, dass in der gesamten Hansestadt verkehrswichtige Fahrbahnen, ausgewählte Radwegenetze, anliegerfreie Gehwege, Bushaltestellen und Überwege flächendeckend gestreut wurden. Bei einem solchen Volleinsatz waren 725 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie mehr als 360 Fahrzeuge im Einsatz.

Die intensive Winterperiode führte zu einem erheblichen Verbrauch an Streumitteln. Für die zahlreichen Einsätze in der Saison 2024/2025 wurden rund 8.500 Tonnen Streumittel ausgebracht. Dies verdeutlicht den hohen Bedarf und die Notwendigkeit der Nachbestellung. Zum Vergleich: In der Saison 2023/2024 waren es sogar 15.500 Tonnen, was auf einen noch anspruchsvolleren Winter hindeutet. Die Stadtreinigung ist gemäß dem Hamburger Wegegesetz für die Hauptverkehrsstraßen, ausgewählte Radwege und Bushaltestellen zuständig, während die Anlieger die Räum- und Streupflicht auf Gehwegen vor ihren Grundstücken tragen.

Die besonderen Herausforderungen des Winters zeigten sich auch in der jüngeren Vergangenheit, etwa im Januar 2026, als Hamburg ungewöhnlich starke Schneefälle und überfrierende Nässe erlebte. Die Stadtreinigung war dabei im Dauereinsatz und mobilisierte Kräfte, die sonst für die Müllabfuhr zuständig sind. Trotz dieser Anstrengungen gab es Kritik an schlecht geräumten Wegen und über 100 Glätteunfälle wurden registriert. Die Stadtreinigung verteidigte ihre Leistung und betonte, dass der Winterdienst für einen durchschnittlichen Winter und nicht für Extremwetterlagen geplant sei. Ein neues Konzept für Radwege wurde in den letzten Wintern erprobt und als zuverlässig bewertet.

Eine weitere Unterstützung für die Einsatzkräfte und die Bürger stellt die „Glätte melden“-Funktion in der App der Stadtreinigung dar. Nutzer können damit glatte oder verschneite Stellen direkt an den Winterdienst melden. Diese interaktive Möglichkeit hilft dabei, kritische Bereiche schnell zu identifizieren und die Sicherheit auf Hamburgs Straßen und Wegen zu gewährleisten. Die Stadtreinigung Hamburg dankt allen, die dazu beigetragen haben, die Verkehrswege in den Wintermonaten sicher zu halten, und appelliert weiterhin an die Anlieger, ihre Räum- und Streupflicht zu beachten.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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