Listeners:
Top-Hörer:
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Die Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 90er Die 90er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Deep Die Deephouse Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN 80er Die 80er Hits von St. Pauli
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Malle Die Hits von Mallorca
play_arrow
RADIO REEPERBAHN Schlager Die Schlager Hits von St. Pauli
Die Bahnstrecke zwischen Cuxhaven und Hamburg ist aktuell vollständig gesperrt, nachdem in der Nacht zu Dienstag ein Feuer in einem Verteilerkasten ausgebrochen war. Die Polizei geht von Sabotage aus, was zu massiven Beeinträchtigungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr führt. Für Reisende wurden umgehend Ersatzbusse eingerichtet, um die betroffenen Abschnitte zu überbrücken.
Der Vorfall ereignete sich in Neu Wulmstorf im Landkreis Harburg, wo Zeugen gegen 1:15 Uhr Feuerschein nahe eines Bahnübergangs bemerkten. Bei Eintreffen der Rettungskräfte war ein Brand an einem Technikgebäude bereits weitgehend erloschen, jedoch brannte etwa 50 Meter entfernt ein Verteilerkasten intensiv. Dieses Feuer beschädigte nach Angaben der Deutschen Bahn essenzielle Signalleitungen, die für einen sicheren Zugbetrieb unerlässlich sind.
Betroffen von der Sperrung ist insbesondere die S-Bahn-Linie S5, auf der zwischen Hamburg-Neugraben und Buxtehude in Richtung Stade derzeit keine Züge verkehren können. Auch der RegionalExpress RE5 zwischen Hamburg und Cuxhaven über Harburg, Buxtehude und Stade ist vollständig eingestellt. Die Bundes- und Landespolizei haben umgehend Ermittlungen wegen vorsätzlicher Brandstiftung aufgenommen. Aufgrund eines nicht auszuschließenden politischen Motivs ist auch der Staatsschutz in die Untersuchungen involviert. Ein mutmaßliches Bekennerschreiben soll auf der Plattform indymedia.org aufgetaucht sein.
Für Pendler wurde ein umfangreicher Schienenersatzverkehr mit Bussen und Taxen eingerichtet, beispielsweise zwischen Neugraben und Stade sowie zwischen Stade und Cuxhaven. Die Deutsche Bahn kann derzeit keine Prognose abgeben, wann die Strecke wieder vollständig freigegeben wird und rät Reisenden dringend, sich vor Fahrtantritt über ihre Verbindungen zu informieren und deutlich längere Reisezeiten einzuplanen. Die Polizei sucht weiterhin dringend nach Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich des Tatortes gemacht haben.
Der aktuelle Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Angriffen auf die Bahninfrastruktur in Deutschland. Bereits im Sommer 2024 sorgten Brandanschläge auf Kabelanlagen in Bremen, Hamburg und Berlin für massive Einschränkungen. Als Reaktion auf diese Entwicklung sind verstärkte Präsenz der Bundespolizei sowie eine verbesserte Überwachung kritischer Infrastrukturpunkte geplant, um die Resilienz der Schienenwege gegen Sabotage langfristig zu erhöhen. Reisende, die von Verspätungen betroffen sind, haben laut Bahnsprecherin Anspruch auf Entschädigung gemäß den allgemeinen Fahrgastrechten.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
© 2026 Copyright Eyecansee Communications GmbH & Co. KG
Beitrags-Kommentare (0)