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Ein ehemaliger Kandidat der Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“, Dominik Münch, ist wegen des dringenden Verdachts eines Sexualdelikts in Untersuchungshaft genommen worden. Das Amtsgericht Hamburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den 41-Jährigen erlassen. Die mutmaßliche Tat, bei der ein Mädchen missbraucht worden sein soll, ereignete sich in der Nähe des Hamburger Hauptbahnhofs.
Der Vorfall soll sich am Sonntag, den 5. Juli 2026, gegen 15:30 Uhr in der Baumeisterstraße im Stadtteil St. Georg ereignet haben. Dort soll Münch nach Informationen mehrerer Medienberichte ein zwölfjähriges Mädchen angesprochen und sich an ihm vergangen haben. Zum Schutz des Opfers werden weitere Details zur Tat von den Ermittlungsbehörden nicht genannt.
Das Mädchen reagierte in der kritischen Situation geistesgegenwärtig und machte Passanten mit dem sogenannten „Signal for Help“ auf sich aufmerksam. Dieses international bekannte Handzeichen dient dazu, in Notlagen still um Hilfe zu bitten. Zeugen erkannten das Signal und alarmierten umgehend die Polizei. Während mehrere Streifenwagen zum Tatort eilten, soll Münch versucht haben, zu flüchten, wurde jedoch in unmittelbarer Nähe festgenommen. Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe entnommen.
Dominik Münch wurde einem breiteren Publikum in den Jahren 2008 und 2009 als „singender Friseur aus der Pfalz“ bei „Deutschland sucht den Superstar“ bekannt, ehe er von Juror Dieter Bohlen aus der Show geworfen wurde. In den Jahren nach seiner DSDS-Teilnahme geriet Münch wiederholt mit dem Gesetz in Konflikt; es folgten Strafanzeigen, Anklagen, Gerichtsprozesse und Drogenprobleme. Die weiteren Ermittlungen in dem aktuellen Fall werden vom Landeskriminalamt Hamburg (LKA 42), das auf Sexualdelikte spezialisiert ist, geführt.
Symbolbild – Foto: RDNE Stock project / Pexels
Geschrieben von: Redaktion
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