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Polizeibeamtin nach Diensthundeinsatz angeklagt

today7. Juli 2026 5

Hintergrund
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Polizeibeamtin nach Diensthundeinsatz angeklagt: Prozess in Hamburg gestartet

In Hamburg hat der Prozess gegen eine Polizeihundeführerin begonnen, die wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt angeklagt ist. Der Polizeibeamtin wird vorgeworfen, vor dreieinhalb Jahren, im Januar 2023, einen Diensthund unrechtmäßig auf einen Mann losgelassen zu haben. Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Anklage erhoben, da sie den Einsatz des Tieres als unrechtmäßig einstuft.

Dem Vorfall vorausgegangen war eine Verfolgungsjagd, nachdem das Fahrzeug des Mannes namens Petrica A. aufgrund einer möglichen Verwicklung in einen Unfall mit Fahrerflucht kontrolliert werden sollte. Petrica A. soll trotz mehrfacher Aufforderungen der Polizei sein Fahrzeug nicht angehalten haben. Als die Beamten das schließlich stehende Auto erreichten, saß Petrica A. auf der Rückbank des Wagens und soll nach Einschätzung der Polizei alkoholisiert gewesen sein.

Laut Anklage soll die Polizeibeamtin Petrica A. aufgefordert haben, das Fahrzeug zu verlassen, und ihm dabei angedroht haben, den Diensthund einzusetzen. Als der Mann dieser Aufforderung nicht nachkam, soll die angeklagte Polizistin den Beißkorb des Hundes entfernt und das Tier auf ihn angesetzt haben. Petrica A. erlitt daraufhin tiefe Bisswunden am Arm sowie an Unter- und Oberschenkel.

Die Rechtsanwältin von Petrica A., Alexandra Elek, kommentierte die Verletzungen ihres Mandanten mit den Worten, dass der Einsatz völlig aus dem Ruder gelaufen sei. Die Staatsanwaltschaft spricht von einem unrechtmäßigen Einsatz des Diensthundes durch die Hundeführerin, welche sich nun wegen gefährlicher Körperverletzung im Amt vor Gericht verantworten muss.

Symbolbild – Foto: manu mangalassery / Pexels

Geschrieben von: Redaktion

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