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Hamburg erhält in der aktuellen Förderperiode der Europäischen Union eine beachtliche Summe von 129 Millionen Euro an Fördermitteln. Diese Finanzspritze ist von entscheidender Bedeutung für die Stadt. Laut Wirtschaftssenatorin Anjes Tjarks wären einige Projekte in der Hansestadt ohne diese Gelder nicht umsetzbar, wodurch die Mittel wichtige Vorhaben stärken.
Die zugesagten 129 Millionen Euro setzen sich aus Beiträgen zweier wesentlicher EU-Strukturfonds zusammen. Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) steuert in der Förderperiode von 2021 bis 2027 rund 65 Millionen Euro bei. Parallel dazu kommen etwa 64 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus). Besonders hervorzuheben ist, dass die Freie und Hansestadt Hamburg die ESF Plus-Mittel mit zusätzlichen 96,5 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt aufstockt, wodurch für ESF Plus-Projekte ein Gesamtvolumen von 160,5 Millionen Euro zur Verfügung steht.
Die EFRE-Mittel sind maßgeblich auf die Förderung der digitalen und grünen Transformation Hamburgs ausgerichtet. Sie unterstützen Vorhaben in den Bereichen Innovation und Klimaschutz, wodurch Hamburg als Innovations- und Wirtschaftsstandort gestärkt wird. Im Rahmen dieser Förderung konnten bereits über 200 Unternehmen unterstützt und mehr als 94.000 Tonnen CO2 eingespart werden, was einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leistet und die Entwicklung nachhaltiger Logistik durch digitale Lösungen vorantreibt.
Der ESF Plus hingegen konzentriert sich auf Investitionen in die Menschen der Stadt. Das Hauptaugenmerk liegt auf der Verbesserung von Beschäftigung, Bildung und sozialer Inklusion. Dies umfasst Maßnahmen zur Anpassung von Arbeitskräften und Unternehmen an sich wandelnde Anforderungen, zur Sicherung des Fachkräftebedarfs sowie zur aktiven Bekämpfung von Armut und Arbeitslosigkeit. Seit dem Jahr 1994 wurden durch den ESF Plus über 333.000 Menschen in Hamburg unterstützt, insbesondere Frauen, junge Menschen sowie Personen mit Migrations- und Fluchthintergrund, um deren Chancen auf dem Arbeitsmarkt und im Bildungssystem zu verbessern.
In der laufenden Förderperiode 2021-2027 werden mehr als 105 Projekte in Hamburg durch diese EU-Mittel umgesetzt. Die Europäische Union erweist sich dabei als ein unverzichtbarer Partner für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Hansestadt. Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Innovation, betonte, dass die EU-Fördermittel Hamburg dabei helfen, zukunftsfähig zu bleiben und dass jeder investierte Euro sich positiv auf den Standort auswirkt und zusätzlich durch den Landeshaushalt aufgestockt wird. Hamburg engagiert sich zudem aktiv im Bundesrat und in den Ministerkonferenzen, um auch in Zukunft von einer starken europäischen Strukturförderung profitieren zu können und deren ausreichende finanzielle Ausstattung sicherzustellen.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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