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Große Razzia in Hamburg: Waffen und Munition entdeckt

today31. Juli 2026 6

Hintergrund
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Bei einer großangelegten Razzia in Hamburg und Berlin hat die Polizei am Dienstag umfangreiche Mengen an Waffen und Munition entdeckt. Rund 240 Polizistinnen und Polizisten waren bei diesem Einsatz involviert und durchsuchten dabei insgesamt zwölf Objekte in beiden Städten. Die Aktion richtete sich gezielt gegen die Schusswaffenkriminalität.

Im Fokus der Ermittlungen standen sechs Beschuldigte im Alter zwischen 40 und 66 Jahren, denen gewerbsmäßiger unerlaubter Handel mit Schusswaffen vorgeworfen wird. Bei den Durchsuchungen konnten die Beamten insgesamt zehn scharfe Schusswaffen sicherstellen, darunter auch eine nicht registrierte Waffe. Darüber hinaus wurden rund 1.000 Patronen sowie Bargeld im sechsstelligen Bereich beschlagnahmt.

Die Ermittler machten detaillierte Funde in beiden Städten. In einem Geschäft im Berliner Stadtteil Moabit entdeckten sie drei scharfe Schusswaffen, diverse Munition, rund 1.700 Kilogramm mutmaßlich unversteuerten Wasserpfeifentabak, etwa 500 Vapes, 135 Dosen Nikotinbeutel und 16 Packungen Snus. Hier wurden zudem rund 36.000 Euro Bargeld, ein Distanzelektroimpulsgerät und mehrere mutmaßlich gefälschte Markenartikel sichergestellt. An der Wohnanschrift eines 40-jährigen Tatverdächtigen in Berlin fanden die Einsatzkräfte weitere 84.000 Euro Bargeld und Goldbarren, sowie 850 scharfe Patronen in einer dazugehörigen Laube. In Hamburg wurden unter anderem drei scharfe Schusswaffen und rund 6.000 Euro Bargeld sichergestellt. Zwei der in Hamburg entdeckten Waffen befanden sich im legalen Besitz und wurden zur Prüfung möglicher waffenrechtlicher Maßnahmen beschlagnahmt, während es sich bei der dritten um eine nicht registrierte scharfe Schusswaffe handelte.

Die Maßnahmen wurden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Berlin koordiniert und von der spezialisierten Ermittlungsgruppe Telum sowie der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Ferrum des Landeskriminalamts unterstützt. Diese Sondereinheiten wurden im November 2025 eingerichtet, um die verstärkten Anstrengungen gegen Gewaltkriminalität mit Schusswaffen zu bündeln. Trotz der umfangreichen Funde wurden die angetroffenen Personen nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, und es gab keine Festnahmen. Die Ermittlungen der BAO Ferrum und der Staatsanwaltschaft Berlin dauern weiter an.

Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.

Geschrieben von: Redaktion

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