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Die deutsche Triathlon-Staffel hat bei der Weltmeisterschaft in Hamburg das Podest knapp verpasst und belegte den fünften Platz. Dies war das erste Mal seit 2022, dass die deutsche Mixed-Staffel bei einer WM keine Medaille gewinnen konnte. Die Staffel, die ohne den ursprünglich vorgesehenen Henry Graf antrat, erreichte das Ziel mit einem Rückstand von 1:18 Minuten auf das siegreiche französische Quartett. Bundestrainer Torben Hoffmeister zeigte sich mit dem fünften Rang, der angesichts des Ausfalls von Graf als realistisch galt, dennoch „ganz zufrieden“.
Die Weltmeisterschaft in Hamburg, die als fünfte Station der World Triathlon Championship Series (WTCS) ausgetragen wurde, bot den Zuschauern spannende Rennen über das gesamte Wochenende. Die Einzelrennen der Elite über die Sprintdistanz (750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren, 5 Kilometer Laufen) fanden am Samstag statt, gefolgt von der Mixed-Staffel-Weltmeisterschaft am Sonntag. Frankreich sicherte sich in der Mixed-Staffel den Weltmeistertitel und damit auch ein Ticket für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles. Silber ging an Ungarn, während Großbritannien die Bronzemedaille gewann.
Im Einzelrennen der Frauen zeigte Weltmeisterin Lisa Tertsch eine herausragende Leistung und sicherte sich den zweiten Platz. Die 27-jährige Offenbacherin überquerte die Ziellinie am Hamburger Rathausplatz nur fünf Sekunden hinter der Französin Leonie Periault, die ihren Vorjahressieg wiederholen konnte. Tertsch, die erst am Donnerstagabend angereist war, äußerte sich zufrieden mit ihrem Abschneiden. Ihr zweiter Platz bestätigte ihre Position in der Weltspitze des Triathlonsports.
Auch bei den Männern gab es Grund zum Jubel für das deutsche Team. Henry Graf belegte im Einzelrennen einen beeindruckenden dritten Platz. Der deutsche Meister kämpfte trotz Schmerzen an der Achillessehne und sicherte sich damit seinen zweiten Podestplatz in der aktuellen WTCS-Saison, nachdem er bereits beim Saisonauftakt in Samarkand, Usbekistan, Zweiter geworden war. Den Sieg bei den Männern holte sich der Australier Matthew Hauser, der seinen dritten Erfolg in Folge in Hamburg feierte. Zweiter wurde Vasco Vilaca aus Portugal.
Die deutsche Mixed-Staffel, bestehend aus Lisa Tertsch, Valentin Wernz, Franka Rust und Tim Hellwig, konnte an die Erfolge der Einzelstarter nicht ganz anknüpfen. Startläuferin Tertsch übergab noch als Führende an Valentin Wernz, doch das Team konnte die Führung nicht halten und verlor im Verlauf des Rennens weiter an Boden. Die World Triathlon Championship Series in Hamburg, die zum 25. Mal stattfand, bleibt jedoch ein Highlight im internationalen Triathlonkalender und zieht jährlich Top-Athleten sowie zahlreiche Zuschauer in die Hansestadt.
Hinweis: Das Bild zu diesem Beitrag kann KI-generiert sein.
Geschrieben von: Redaktion
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